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	<title>4hc Blog &#187; Prominente</title>
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		<title>Promis sagen&#8230; Mirjam Heimann</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 21:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Eine wie keine]]></category>
		<category><![CDATA[Mirjam Heimann]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort   kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221;   mitteilen möchten.

Auf unsere Fragen geantwortet hat uns diesmal Mirjam Heimann,  bekannt aus der Sat.1-Telenovela &#8220;Eine wie keine&#8221;. Sie spielte dort die Rolle der Lindi Kurowski.
Hier der Beitrag von Mirjam Heimann:
Meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1524" title="Mirjam Heimann" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_heimann.jpg" alt="Mirjam Heimann" width="150" height="100" /><em>In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort   kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221;   mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Auf unsere Fragen geantwortet hat uns diesmal </em><em><strong>Mirjam Heimann</strong>,  bekannt aus der Sat.1-Telenovela &#8220;Eine wie keine&#8221;. Sie spielte dort die Rolle der </em>Lindi Kurowski<em>.</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Mirjam Heimann:</strong></p>
<p>Meine Schwester arbeitet als Sonderpädagogin an einer Schule für Lernbehinderte und engagierte sich lange Zeit für den CBF (Club Behinderter und ihrer Freunde) in Soest. Durch sie bin ich erst mit Menschen mit Behinderung in Kontakt gekommen. Behinderte Menschen kamen bis zu dieser Zeit nicht in meinem Leben vor. Der CBF war für mich damals eine einzigartige Möglichkeit, geistig und körperlich behinderte Menschen kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen,  etwa mit Singen, Basteln oder auch mit dem Inszenieren kleiner Theaterstücke. Ich habe viele tolle und interessante, lustige und einfühlsame Männer und Frauen getroffen, die mich sehr warmherzig in ihren Club/Kreis aufgenommen haben. Diese Freundlichkeit hat mich tief beeindruckt.</p>
<p><span id="more-1525"></span>An der <a href="http://www.grimmeschule-warstein.de/" target="_blank">Grimmeschule für Kinder mit Lernbehinderung</a> spielen mein Mann und ich hin und wieder Märchen nach, führen Clownsnummern auf oder erzählen Geschichten. Das macht uns sehr viel Freude und den Kids hoffentlich auch&#8230;<br />
Ich finde es sehr bedauerlich, dass Förderschulen oder Wohnheime für Menschen mit Behinderung in vielen deutschen Städten in Außenbezirke oder an den Stadtrand ausgelagert werden.</p>
<p>Vor allem <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-56">geistig behinderte Menschen</a> werden vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Nur sehr selten trifft man sie auf Stadtfesten, fast nie in Kneipen oder Diskotheken. Daher bleiben sie für viele Menschen ohne Behinderung etwas Fremdes, und Berührungsängste entstehen.</p>
<p>Es gibt zu wenig integrative Projekte und Begegnungsstätten, bei denen Jugendliche mit und ohne Behinderungen zusammenkommen können. Ich bin sehr dankbar für meine Erlebnisse und Erinnerungen beim CBF.</p>
<p>In meinem Beruf als Schauspielerin begegne ich sehr selten Menschen mit Behinderung. Das gilt für die Arbeit für Film und Fernsehen und das Theater gleichermaßen. Das liegt sicher an einer gewissen Oberflächlichkeit die das Geschäft mit sich bringt, aber auch an der mangelnden Akzeptanz. Wenn Menschen mit Behinderungen im Theater oder Fernsehen eine Rolle spielen, dann leider fast nur, wenn sie auch bereit sind ihre Behinderung auszustellen. Das Angebot der Rolle erfolgt sehr selten aufgrund der schauspielerischen Fähigkeiten, sondern weil sie eine Einschränkung haben, um die es der jeweiligen Geschichte geht. Das kann manchmal groteske Züge annehmen, wenn ein Jobangebot für einen einarmigen schwarzen Mann aushängt (was mir schon einmal am Theater begegnet ist).</p>
<p>Die <a href="http://www.4hc.de/">4hc-Webseite</a> scheint sehr informativ zu sein. Ich hoffe, dass das Kernanliegen, der Austausch untereinander, gut funktioniert und rege genutzt wird.</p>
<p>Ich hoffe, dass Ihnen allen viel Glück begegnet, Ihnen der Alltag nicht zu sehr erschwert wird und Sie mit Ihren Lieben eine gute Zeit verbringen. Denn genau das wünsche ich mir auch.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Mirjam Heimann</p>
<p><strong></strong><a href="http://www.mirjamheimann.de/" target="_blank">www.mirjamheimann.de</a></p>
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		<title>Promis sagen&#8230; Roswitha Schreiner</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2010/02/01/promis-sagen-roswitha-schreiner.html</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Liebling Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Roswitha Schreiner]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Tatort]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort  kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221;  mitteilen möchten.

Auf unsere Fragen geantwortet hat uns diesmal Roswitha Schreiner, bekannt als langjährige Hauptdarstellerin in bekannten Serien wie &#8220;Liebling Kreuzberg&#8221; und dem &#8220;Tatort&#8221;.  Seit 2008 ist sie zu sehen in der ARD-Telenovela [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-1256" title="Roswitha Schreiner" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_schreiner_roswitha.jpg" alt="Roswitha Schreiner" width="93" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort  kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221;  mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Auf unsere Fragen geantwortet hat uns diesmal </em><em><strong>Roswitha Schreiner</strong>, bekannt als langjährige Hauptdarstellerin in bekannten Serien wie &#8220;Liebling Kreuzberg&#8221; und dem &#8220;Tatort&#8221;.  Seit 2008 ist sie zu sehen in der ARD-Telenovela &#8220;Rote Rosen&#8221;, wo sie die </em>Maike Becker <em>spielt</em><em>. </em>(Foto: Björn Kommerell)</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong> </strong><strong>Hier unsere Fragen&#8230;</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><em><strong>Haben Sie bei Ihrer Arbeit oder auch im Privatleben persönlich Erfahrung mit Behinderung oder behinderten Menschen gemacht? Hat dies Ihre innere Haltung zu diesem Thema beeinflusst oder gar zu einer neuen Lebensauffassung geführt?</strong></em></p>
<p><strong>Roswitha Schreiner:</strong> Die beiden Fragen sind für mich schwer zu beantworten, da ich kein selektierendes Verhalten behinderten Menschen gegenüber entgegenbringen mag-.<span id="more-1255"></span><br />
Wo setzt der Begriff Behinderung an?<br />
Mein Vater ist gerade, auf Grund verschiedener OPs, zu einem Schwerbehinderten deklariert worden.<br />
Aber ich sehe ihn, den Menschen, immer noch mit denselben Augen wie früher.<br />
Dann haben wir in Lüneburg oft Kontakt zu Behinderten, da sie zu unserem Fan-Kreis gehören.<br />
Aber sie gehen so normal mit ihrem Status der Behinderung um, dass man nicht auf die Idee käme sie anders als andere Menschen zu sehen.<br />
Das ist der wichtigste Aspekt im gemeinsamen Umgang auf sozialer Ebene.<br />
Der normale Umgang miteinander.<br />
Dass man bei körperlichen Gebrechen anderen hilft, ist genauso selbstverständlich wie bei Unfall-Opfern, die nur unter einer vorübergehenden Behinderung leiden.</p>
<p><strong><em>Setzen Sie sich für soziale Projekte ein, vielleicht sogar im Bereich Behindertenförderung? Haben Sie konkrete Vorstellungen, wo besonderer Handlungsbedarf besteht und worin Lösungsmöglichkeiten bestehen könnten?</em></strong></p>
<p><strong>Roswitha Schreiner: </strong>Ich unterstütze die <a href="http://www.waris-dirie-foundation.com/de/" target="_blank">Waris-Stiftung</a>, die gegen Genitalverstümmelung an Mädchen eintritt.<br />
Diese Art von Körperverletzung stellt in meinen Augen eine Behinderung dar, sowohl auf seelischer als auch auf körperlicher Ebene.<br />
Diese Behinderung ist umso schlimmer, als dass sie nicht genetisch bedingt wurde und auch keine Unfall-Folge ist, sondern von Menschen den Mädchen mutwillig zugefügt wird.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Roswitha Schreiner</p>
<p><strong>»</strong> <a href="http://www.roswithaschreiner.com/" target="_blank">Homepage von Roswitha Schreiner</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>» </strong><a href="http://www.waris-dirie-foundation.com/de/" target="_blank">Waris Dirie Foundation</a> (deutsch)</p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Roswitha Schreiner für die Beantwortung unserer Fragen.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
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<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Cosima Viola</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2010/01/11/promis-sagen-cosima-viola.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2010/01/11/promis-sagen-cosima-viola.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Cosima Viola]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal Cosima Viola, bekannt als langjährige Darstellerin aus der ARD-Fernsehserie &#8220;Lindenstraße&#8221;, wo sie die Jaqueline &#8220;Jack&#8221; Aichinger spielt.
Hier der Beitrag von Cosima Viola:
Hallo,
als ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-1180" title="Cosima Viola © Jochen Arndt" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_viola.jpg" alt="Cosima Viola" width="107" height="120" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal </em><em><strong>Cosima Viola</strong>, bekannt als langjährige Darstellerin aus der ARD-Fernsehserie &#8220;Lindenstraße&#8221;, wo sie die </em>Jaqueline &#8220;Jack&#8221; Aichinger <em>spielt</em><em></em><em><em></em></em><em><em></em></em><em>.</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Cosima Viola:</strong></p>
<p>Hallo,</p>
<p>als ich die Anfrage bekam, zum Thema Behinderung etwas Persönliches beizusteuern, fand ich das eine sehr gute und wichtige Sache!<br />
Ich hatte zwei Jahre meiner Oberstufenzeit eine Mathenachhilfelehrerin, die im Rollstuhl sitzt.<br />
Sie litt als Kleinkind und junger Mensch an <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-78/list-P/">Kinderlähmung</a>.<br />
Sie brachte sich mit Hilfe von Beinschienen und einem großen Lebenswillen das Laufen bei, um als 21jährige ein Leben wie jeder andere gesunde jugendliche Mensch führen zu können. Tragischerweise traf sie kurze Zeit später in ihrem jungen Leben ein weiterer sehr harter Schicksalsschlag. Sie wurde von einem betrunkenen Autofahrer angefahren und war nun wieder, und zwar endgültig, an den Rollstuhl gefesselt&#8230;.<br />
<span id="more-1179"></span>Sie hat mir ihre Geschichte natürlich nicht am Anfang erzählt, aber als ich nun die ein oder andere Nachhilfestunde mit ihr verbracht hatte, hatten wir uns besser kennengelernt und ich nahm meinen Mut zusammen um sie nach der Geschichte zu fragen, die hinter ihrer Behinderung steckt.<br />
Natürlich war es für mich nicht leicht zu fragen, weil ich nicht wusste ob ich ihr damit zu nahe trete. Andererseits habe ich von meinen Eltern gelernt, dass man jeden Menschen gleich behandeln soll und gerade Menschen, die eine offensichtliche Behinderung haben, sich wünschen, dass man mit ihnen offen redet und sie ernst nimmt.<br />
Sie wollen natürlich nicht, dass man die Behinderungen ständig thematisiert aber sie wollen auch nicht, dass man so tut als wäre sie nicht da!<br />
Durch die Lebensenergie und die Lebensfreude meiner Nachhilfelehrerin habe ich gesehen, dass man auch mit solch harten Schicksalsschlägen lebensfähig ist und dass man lernt das Leben zu leben und zu lieben.<br />
Mir hat es auch gezeigt, wie schnell so etwas passieren kann und wie oft man viele Gefahren im Alltag ignoriert sowie viele Privilegien nicht wertschätzt&#8230;<br />
Viele Dinge im Leben weiß man ganz oft leider erst dann zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat! Sollten wir aber denn nicht viel früher anfangen, unser Leben wertzuschätzen und zu genießen bevor es zu spät ist?<br />
Das Leben ist zu kurz, um Chancen zu verschenken, und meine Nachhilfelehrerin hat mir zwar gezeigt, dass man auch in ihrer Situation ein wundervolles erfülltes Leben leben kann, aber auch auf wie viele Dinge man verzichten muss!<br />
Ich denke, die Angst vor Unfällen, die eine schwere körperliche Behinderung verursachen, steckt in uns allen.<br />
Man muss das Leben natürlich nicht schwarz malen, indem man sich die schlimmsten Szenarien ausmalt, aber ich glaube, dass eine gewisse Demut und Dankbarkeit gegenüber dem eigenen Leben und vor allem der eigenen Gesundheit ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags sein muss!<br />
Vor allem müssen wir auch daran arbeiten, dass die Menschen mit schweren Behinderungen so gut wie möglich in unseren Alltag integriert werden und unsere Welt auch an ihre Umstände angepasst wird.<br />
Mein Vater hat sich die letzten drei Jahre dafür eingesetzt und engagiert, dass die <a href="http://www.kvb-koeln.de/" target="_blank">KVB</a> (Kölner Verkehrsbetriebe) die Straßenbahnen und Busse rollstuhlgerecht umbauen, und hat jungen sowie alten Rollstuhlfahrern die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel erklärt und gezeigt.<br />
Für dieses Projekt hat er sich selber einen Rollstuhl geschnappt und ist einen Tag lang in einem Rollstuhl durch Köln gefahren. Er wollte wissen was es heißt im Rollstuhl zu sitzen, und vor allem welche Hindernisse kommen plötzlich auf dich zu.<br />
Er meinte es war eine sehr wichtige Erfahrung, um mit der richtigen Motivation an dieses Projekt ranzugehen und verstehen zu können, was es heißt, in einer Großstadt wie Köln an einen Rollstuhl gebunden zu sein.<br />
Ich fand es sehr beeindruckend und dachte, vielleicht sollte jeder mal so etwas machen, damit das Empathievermögen der Menschen sensibilisiert wird und mehr Menschen verstehen, was es bedeutet behindert zu sein.<br />
Im allgemeinen denke ich aber, dass es doch auch viele Menschen gibt, die sich sehr bemühen, sich für behinderte einsetzen und ihren Alltag damit verbringen, den Alltag der Menschen mit Behinderungen zu vereinfachen und schön zu gestalten.<br />
In diesem Sinne hoffe ich, dass sich jeder Mensch Mühe gibt, um ein gut funktionierendes und schönes Miteinander zu gestalten.<br />
Ich versuche das auch so gut ich kann und wünsche den Menschen, die durch harte Schicksalsschläge nun mit einer Behinderung leben müssen, ganz viel Kraft, Lebensmut, Glück und Zufriedenheit und natürlich auch den anderen, die durch eine andere Religion oder Hautfarbe oftmals durch Intoleranz und Diskriminierung an einem unbeschwerten Leben behindert werden!</p>
<p>Das Leben ist ein langer Lernprozess und es ist nicht immer einfach, aber ich bin mir sicher, dass es zu schaffen ist ein schönes, friedliches und unbeschwertes Miteinander zu kreieren und zu leben!</p>
<p><strong>»</strong> <a href="http://www.schwarzberlin.com/schauspielerinnen/cosima-viola.html" target="_blank">Cosima Viola bei der Agentur schwarz berlin</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Cosima Viola für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
Dann besuche unser Forum:<br />
<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
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		</item>
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		<title>Promis sagen&#8230; Sascha Tschorn</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/12/15/promis-sagen-sascha-tschorn.html</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Tschorn]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal Sascha Tschorn, derzeit zu sehen in der ARD-Telenovela &#8220;Rote Rosen&#8221;. Er spielt dort den Felix Siemers.
Hier der Beitrag von Sascha Tschorn:
M&#38;M‘s vs. Integration
Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-1091" title="Sascha Tschorn" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_tschorn.jpg" alt="Sascha Tschorn" width="87" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal </em><em><strong>Sascha Tschorn</strong>, derzeit zu sehen in der </em><em>ARD-Telenovela &#8220;Rote Rosen&#8221;</em><em>. Er spielt dort de<em>n</em></em><em><em> </em></em>Felix Siemers<em>.</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Sascha Tschorn:</strong></p>
<p><strong>M&amp;M‘s vs. Integration</strong></p>
<p>Im Grundschulalter war der Kontakt mit unterschiedlichen Behinderungen bereits fester Bestandteil meines Alltags.<br />
Als Schüler des Integrationskonzeptes der <a href="http://www.rothenburg-grundschule.de/" target="_blank">Rothenburg Grundschule</a> Berlin-Steglitz, in dem <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-29/list-B/">seh-</a> und <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-84/list-L/">lernbehinderte</a> sowie Kinder ohne Behinderung den gemeinsamen Unterricht bis heute bestreiten, hatte ich somit frühzeitig die Möglichkeit ein faires und gleichberechtigtes Miteinander zu lernen.</p>
<p><span id="more-1092"></span>Der „faire und gleichberechtigte“ Umgang war natürlich (wie das bei Kindern nun mal so ist) nicht immer gegeben. Damit möchte ich nicht auf die Tränendrüse drücken und um Verständnis für alles und jeden appellieren.<br />
Ich will damit festhalten, dass diese Grundschulzeit die wichtigste, schönste und wertvollste Zeit meiner Jugend war.<br />
Es wurde viel gestritten, geweint und gelacht &#8211; existentielle Bedürfnisse von Freundschaft, Anerkennung, Gemeinschaft oder Freiheit.. und die damit verbundenen Fragen des Vertrauens und natürlich auch nach dem Sinn des Lebens wurden hart erkämpft&#8230; von allen!</p>
<p>2006 probierte ich am Thalia Theater Halle das Stück „Parasiten“ von Marius von Mayenburg, in dem ich die Rolle des RINGO spielte. Die Figur sitzt nach einem schweren Autounfall nun plötzlich <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-185/list-Q/">querschnittsgelähmt</a> im Rollstuhl.<br />
Während einer Probenpause bat ich meine Kollegin „in der Rolle zu bleiben“ und mich mit dem Rollstuhl zum nächsten Kiosk zu schieben.<br />
Als RINGO und BETSI kauften wir nun ein. Ich begann aus Langeweile die anderen Kunden vor dem Laden mit M&amp;M‘s zu bewerfen. Normalerweise hätte ich sofort eine rein bekommen aber nichts geschah. Das allgemeine Feedback bestand aus bemitleidenswerten Blicken, die mir auszuweichen versuchten und Menschen die unsicher weggingen.</p>
<p>Das war merkwürdig. Entweder Integration ganz oder gar nicht. Wenn man „unsachlich“ behandelt wird, muss man doch was sagen! Also an alle „normalen“: Traut euch! Es ist nur eine Behinderung <img src='http://www.4hc.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hochachtungsvoll, Ihr Sascha Tschorn.</p>
<p><a href="http://www.saschatschorn.de/" target="_blank">www.saschatschorn.de</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Sascha Tschorn für seinen für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
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<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Tanja Schmitz</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/12/03/promis-sagen-tanja-schmitz.html</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 00:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Tanja Schmitz]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Tanja Schmitz, bekannt aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; und seit einigen Jahren aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;, in der sie die Journalistin Britta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-1086" title="Tanja Schmitz" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_schmitz_tanja.jpg" alt="Tanja Schmitz" width="86" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal <strong>Tanja Schmitz</strong>, bekannt aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; und seit einigen Jahren aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;, in der sie die Journalistin </em>Britta Oberländer<em> spielt.<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Tanja Schmitz:</strong></p>
<p>Hallo.<br />
Auch ich muss mich entschuldigen, dass ich jetzt erst antworte. Ich hatte es mir ganz fest vorgenommen, es aber schlichweg zwischen all den Emails vergessen. Ja, so ist es, im schnellen Alltag unserer Gesellschaft funktionieren, Handy- und Email-Mania und was, wenn es dann plötzlich nicht mehr geht? Was, wenn es vielleicht nicht mehr geht, weil vielleicht meinem Kind etwas geschieht?<br />
Ja, davor habe ich Angst. Ich habe eine Irrsinns-Angst, vielleicht im Alter an <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-103/list-M/">MS</a> zu erkranken, mich nicht mehr bewegen zu können. Ich habe eine Irrsinns-Angst, dass meinem Kind etwas geschehen könnte.<br />
Deshalb habe ich eine Hochachtung für alle Menschen, die mit ihrer Behinderung leben und lieben und bin immer wieder beschämt, wenn ich mein gesundes Leben und Körpergefühl als selbstverständlich nehme und vergesse, mich Tag für Tag zu bedanken, dass es so ist.</p>
<p><span id="more-1085"></span>Ich selbst habe in meinem Freundeskreis einen <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-35/list-C/">Kontie</a> (sagt er selbst immer witzelnd). Er war mein Prof für Neuere deutsche Literatur an der Uni und ich habe bei ihm meinen Magister gemacht. Ich verehre diesen Mann sehr – so, jetzt weißt du’s Johnny! – Ich verehre ihn, weil er so leicht mit seiner Behinderung umgeht, weil er es mit seinem Wesen, mit seinem Tatendrang, mit seiner Bildung, seiner Fröhlichkeit und vor allem seinem Lebenswillen schafft, mich vergessen zu lassen, dass er ein Kontie ist. Es fiel mir nicht schwer, ihn als Dozenten zu achten, aber als aus Student/Prof-Beziehung eine Art Freundschaft wurde, habe ich mir natürlich Fragen gestellt wie: Wie gebe ich ihm die Hand? Kann ich ihn umarmen&#8230;. Ich habe es einfach getan und es war ganz normal, wie auch sonst? Mir waren meine eigenen Fragen im Nachhinein etwas peinlich.</p>
<p>Ich habe Tanz unterrichtet und inszeniere mit Kindern Theaterstücke. Natürlich ist manchmal auch ein behindertes Kind dabei. Ich gebe zu, dass durch meinen Kopf Überlegungen schießen, ob das jetzt alles so durchführbar ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Zunächst bin ich etwas irritiert. Dann stelle ich fest, dass alles ganz einfach ist, wenn ich mich nicht in meine Bedenken verkrieche und mich neuen Möglichkeiten öffne. Wir haben ein tolles Pas-de-deux mit einer Rollstuhlfahrerin gemacht!!!</p>
<p>Natürlich ist mein Umgang mit Behinderten nicht alltäglich. Aber ich stelle fest, dass wir nur ein „nicht-zauderndes“ Miteinander bekommen können, wenn wir behinderte Menschen nicht ausgrenzen, sondern völlig normal einbeziehen, d.h. behinderte Kinder an Schulen, im Tanzunterricht, auf dem Sportplatz und nicht nur in sogenannten „integrativen Stätten“. Integration funktioniert meiner Meinung nach nur durch völlig selbstverständliches Zusammensein.</p>
<p>Meine Tochter ist bei ihrer Geburt beinahe gestorben und es sah ein paar Tage so aus, als würde sie geistig und körperlich behindert. Natürlich war es ein Schock, aber ich muss sagen, dass mich dieser Gedanke während dieser Tage kaum beschäftigt hat. Ich habe mein Kind so geliebt, wie es war und das ist es, glaube ich, wo unser Umdenken stattfinden muss: Einen Menschen so zu lieben, wie er ist, ob mit, ob ohne Bein, ob mit, ob ohne Zuckungen, ob mit, ob ohne Sprache usw.</p>
<p>Das ist mein Bestreben, ich wünsche mir, dass mit mir viele andere so denken und keinen Unterschied mehr zwischen Deutschen, Türken, Behinderten, Nichtbehinderten, Buddhisten, Moslems, Christen, schwarz oder weiß machen.</p>
<p>Ich glaube, es ist ein langer Weg, aber es ist möglich!<strong></strong></p>
<p><a href="http://www.theaterjobs.de/tanjaschmitz" target="_blank">www.theaterjobs.de/tanjaschmitz</a></p>
<p><a href="http://www.peterfley.com/index.php?url=tschmitz&amp;status=schauspieler" target="_blank">www.peterfley.com</a></p>
<p><a href="http://www.officeofarts.de/TanjaSchmitz" target="_blank">www.officeofarts.de/TanjaSchmitz</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Tanja Schmitz für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Christian Rudolf</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/11/12/promis-sagen-christian-rudolf.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/11/12/promis-sagen-christian-rudolf.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 06:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Rudolf]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Sturm der Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Verbotene Liebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.4hc.de/blog/?p=958</guid>
		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal Christian Rudolf, derzeit zu sehen in der ARD-Fernsehserie &#8220;Lindenstraße&#8221;. Er spielt dort den Jimi Stadler.
Hier der Beitrag von Christian Rudolf:
Entschuldigen Sie, daß ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-959" title="Christian Rudolf" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_rudolf_christian.jpg" alt="Christian Rudolf" width="87" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal </em><em><strong>Christian Rudolf</strong>, derzeit zu sehen in der </em><em>ARD-Fernsehserie &#8220;Lindenstraße&#8221;</em><em>. Er spielt dort de<em>n</em></em><em><em> </em></em>Jimi Stadler<em>.</em><em></em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Christian Rudolf:</strong></p>
<p>Entschuldigen Sie, daß ich erst jetzt antworte.<br />
Ich habe dieses Thema verdrängt, Ihre e-mail weggeschoben.<br />
Es nicht an mich herangelassen.<br />
So wie man, wie selbstverständlich in den Tag hineinlebt, sich dann in den Finger schneidet, und merkt, wie &#8220;gehandicapped&#8221; man plötzlich ist.<br />
So sind die Menschen. So bin offensichtlich auch ich.<br />
Aber NICHTS ist selbstverständlich.<br />
Erst wenn irgendetwas passiert, wacht man auf und fängt an zu heulen.<br />
Wohl denen, die dann noch das Ruder herumreißen können.<span id="more-958"></span><br />
Mein Mitgefühl denen, die unverschuldet oder auch verschuldet Leid<br />
erfahren- weil es jeden von uns ALLEN jede Sekunde treffen kann.<br />
Deshalb müssen wir jede Sekunde bewußt (er)leben. Und Gott dafür danken. Oder Allah, oder Buddha oder wem auch immer.<br />
Nein, ich habe keine direkten Kontakte zu &#8220;Behinderten&#8221;-weder privat, noch beruflich.<br />
Aber wenn ich auf Menschen treffe, die &#8220;anders&#8221; sind, möchte ich immer versuchen, sie nicht anders, sondern &#8220;genauso&#8221; zu behandeln.<br />
Aufrichtig und wahrhaftig. Gleichberechtigt und fair.<br />
Ich war vor 15 Jahren einige Wochen in Simbabwe, Botswana und Südafrika.<br />
Über die Weihnachtstage dann in einem Camphill-Dorf, in der Nähe von Kapstadt.<br />
Es war eines meiner schönsten Weihnachtsessen!<br />
Ich war beeindruckt, wie normal, eben doch selbstverständlich, Behinderte und Nicht-Behinderte miteinander sein können.<br />
Miteinander leben, arbeiten, genießen, streiten, Erfolg haben können.<br />
Das ist vorbildlich! Integration statt Gettoisierung!<br />
Wir müssen die Mauern zwischen uns einreißen, ich bin ein Ossi, ich weiß wovon ich schreibe.<br />
Die Mauern zwischen Privilegierten, den Gesunden &#8211; und den am Rand der sogenannten Gesellschaft befindlichen &#8220;Kranken&#8221;.<br />
Was ist krank? Wenn jemand hilfsbedürftig ist? Oder ist die Gesellschaft mit ihren Normen krank- die die Selbstverständlichkeit der Nächstenliebe tiefer hängt, als Model-Maße, Porsche-Fahren, Handy-Klingeltöne, oder was weiß ich.<br />
Alle Leute mit -Henndiekepps- sollten sich ihre Rechte und Pflichten nehmen, wenn sie sie nicht bekommen. Und sich dabei helfen lassen. Von<br />
uns- &#8220;anderen&#8221;!<br />
Uns bitte immer wieder wach machen, wenn wir mit dem 3-Affen-Gesicht wieder vorbeilaufen wollen&#8230;<br />
An der Rolltreppe und überall anders auch.<br />
Jeder Mensch ist besonders. Einzigartig. Hat individuelle Qualitäten.<br />
Diese können wir einander zur Verfügung stellen. Als Gemeinschaft.<br />
Wenn unsere Gesellschaft das wieder in erträglichere Bahnen lenkt, können wir voneinander etwas bekommen. Uns beschenken. Mit Zeit, Aufmerksamkeit, Interesse und noch 1000 anderen Kostbarkeiten.<br />
Füreinander und Miteinander- nicht erst wieder dann, wenn&#8217;s knallt, oder der Finger blutet&#8230;<br />
Ich möchte alle Betroffenen ( wovon auch immer ) ermutigen, bei uns zu bleiben, mit uns zu sein, ihre Arbeit zu verrichten, oder neue Wege zu gehen.<br />
Uns zu fordern, in die Verantwortung zu nehmen, mit im Leben zu stehen.<br />
Eine Gesellschaft ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Und in jeder Schwäche liegt eine große Stärke!<br />
Ich möchte mir vornehmen, noch stärker hinzugucken, wahrzunehmen, mitzufühlen und nicht zu verrohen.<br />
Und ich möchte öfter ein Lächeln verschenken.<br />
Wir sind eine große Koalition und sollten uns alle täglich hinterfragen.<br />
Unsere eigene Opposition sein.</p>
<p>Viele Grüße- wünschen wir uns zusammen das Beste und verhalten wir uns so, daß es auch dazu kommen kann-</p>
<p>Christian Rudolf</p>
<p><a href="http://www.christian-rudolf.de/" target="_blank">www.christian-rudolf.de</a><strong></strong></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Christian Rudolf für seinen für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
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		</item>
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		<title>Promis sagen&#8230; Rolf Berg</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/11/02/promis-sagen-rolf-berg.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/11/02/promis-sagen-rolf-berg.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 01:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Rolf Berg, bekannt als langjähriger Darsteller aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Er spielt dort den Geschäftsmann Josef Krings.

Hier der Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-878" title="Rolf Berg" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_berg_rolf.jpg" alt="Rolf Berg" width="87" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal <strong>Rolf Berg</strong>, bekannt als langjähriger Darsteller aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Er spielt dort den Geschäftsmann </em>Josef Krings<em>.<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Rolf Berg:</strong></p>
<p>Ich bin in den 50er Jahren geboren, in dieser und auch noch in der Folgezeit war das Thema &#8220;Behinderung&#8221; eher ein Tabuthema.<br />
Menschen mit Behinderungen wurden bemitleidet, auf Grund dessen nicht ernst genommen, nicht als Partner wahrgenommen, man musste sich um sie &#8220;kümmern&#8221;.<br />
Dadurch fand eine &#8220;Bewertung&#8221; statt, relativ egal, um welche Art der Behinderung es sich handelte. <span id="more-877"></span>(Mit einem Rollstuhlfahrer sprach man beispielsweise zu laut oder überdeutlich.)<br />
Es wurde kaum differenziert, man wollte sich nicht mit den Menschen auseinandersetzen, wir sprachen nicht mit ihnen, sondern &#8211; in ihrem Beisein &#8211; über sie.<br />
Das mag etwas überspitzt klingen, war in der Tendenz aber sicher beim Gros der Bevölkerung genau so.<br />
Das hatte natürlich auch mit einer Hemmung zu tun, mit der Vermeidung eines Tabus.<br />
Da Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit also kaum vorkamen &#8211; sie waren &#8220;gut versorgt&#8221; in irgendwelchen Einrichtungen &#8211; fehlte es an selbstverständlichem Umgang in jeder Beziehung.<br />
Dazu kam, und das ist eigentlich unfassbar, dass Eltern behinderter Menschen sich oft selbst schuldig fühlten an der Behinderung ihrer Kinder, oder zumindest von ihrem Umfeld so angesehen wurden, als wären sie schuldig.<br />
(Fraglos ein Relikt aus nicht allzu lang vergangener Zeit)</p>
<p>Ich glaube, dass von dieser Art zu denken immer noch einiges in uns steckt, der selbstverständliche Umgang miteinander hinkt immer noch an allen Ecken und Enden, aber ich denke auch, es hat sich einiges getan.</p>
<p>Ich selbst habe vor etlichen Jahren einmal im Fernsehen einen geistig zurückgebliebenen jungen Mann gespielt.<br />
Der Regisseur war auf Grund eines Unfalls seit Jahren gelähmt.<br />
Bei mir brach erst einmal das Helfersyndrom aus, in Verbindung mit schlechtem Gewissen, wobei ich keine Ahnung hatte, warum-<br />
Es brauchte sicher zwei Tage, um meinen eigenen Druck loszuwerden und von mir aus in einen normalen Umgangston zu kommen, sich beispielsweise darüber zu unterhalten, wie man mit einem Rollstuhl den Strand entlangfährt ohne steckenzubleiben, usw.</p>
<p>Selbstverständlich mit Bedürfnissen, Problemen und Nöten umzugehen, nicht dauernd Angst zu haben in ein Fettnäpfchen zu treten, diese Behinderung sollten wir aus unseren Köpfen herauskriegen.</p>
<p><strong>»</strong> <a href="http://www.rolf-berg.com/" target="_blank">Homepage von Rolf Berg</a></p>
<p><strong>» </strong><a href="http://www.alaimoactors.de/?cat=37" target="_blank">Rolf Berg bei der Agentur alaimoactors</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Rolf Berg für seinen für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Liz Baffoe</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/10/30/promis-sagen-liz-baffoe.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/10/30/promis-sagen-liz-baffoe.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Liz Baffoe]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Einstein]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen Beitrag zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Liz Baffoe, bekannt als Mary aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; sowie aktuell &#8220;Die Anrheiner&#8221;, wo sie die Kioskbetreiberin Hadiya Wedekind spielt. Sie ist derzeit auch zu sehen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-869" title="Liz Baffoe" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_baffoe.jpg" alt="Liz Baffoe" width="98" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen Beitrag zur Verfügung gestellt hat uns diesmal</em><em> <strong>Liz Baffoe</strong>, bekannt als </em>Mary<em> aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; sowie aktuell &#8220;Die Anrheiner&#8221;, wo sie die Kioskbetreiberin </em>Hadiya Wedekind<em> spielt. Sie ist derzeit auch zu sehen in der Kinder-/Jugendserie &#8220;Schloss Einstein&#8221;.</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Liz Baffoe:</strong></p>
<p>Jeder von uns wird in seinem Leben in irgendeiner Form mit dem Thema Behinderung konfrontiert.<br />
Dabei gibt es so viele Schicksale und Arten der Behinderung.<br />
Entscheidend ist ein bewusster und offener Umgang damit.</p>
<p>In unserer Serie „Schloß Einstein“ hatten wir vor kurzem eine Gruppe behinderter Kinder zu Gast. Wir hatten alle sehr viel Spaß miteinander.</p>
<p>Ich bin selbst als Kind mit <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-136/">Gehörlosen</a> aufgewachsen und konnte deshalb auch die Gebärdensprache, die ich leider, mangels Anwendung, wieder verlernt habe.<br />
Diese Zeit war für mich dennoch eine große Bereicherung.</p>
<p>Ich interessiere mich sehr für Menschen und deren Geschichten und ich habe gelernt, worauf es im Umgang mit Behinderungen ankommt.<br />
Menschlichkeit, Respekt füreinander und viel Geduld sind die Bausteine für ein Leben in Würde.<br />
Dabei macht es für mich keinen Unterschied, ob jemand behindert ist, oder nicht.</p>
<p><a href="http://www.liz-baffoe.de/" target="_blank">www.liz-baffoe.de</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Liz Baffoe für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Anna Ewelina</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/10/29/promis-sagen-anna-ewelina.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/10/29/promis-sagen-anna-ewelina.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Ewelina]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Unter Uns]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.4hc.de/blog/?p=853</guid>
		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Über ihre Erfahrungen mit körperlicher Behinderung in ihrem eigenen familiären Umfeld erzählt uns hier die Schauspielerin und Musikerin Anna Ewelina, gegenwärtig zu sehen in der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Sie spielt dort die Lara König.

Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-852" title="Anna Ewelina" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_ewelina.jpg" alt="Anna Ewelina" width="94" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Über ihre Erfahrungen mit körperlicher Behinderung in ihrem eigenen familiären Umfeld erzählt uns hier die Schauspielerin und Musikerin <strong>Anna Ewelina</strong>, gegenwärtig zu sehen in der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Sie spielt dort die </em>Lara König<em>.<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Anna Ewelina:</strong></p>
<p>Bis letztes Jahr hatte ich mich mit dem Thema Behinderung nicht beschäftigt.<br />
Doch plötzlich passierte es &#8211; meine Mami fühlte sich eine Woche sehr schlecht. Übelkeit, Schwindelanfälle&#8230;und das obwohl sie sonst immer so gesund und richtig fit war. Plötzlich brach sie zusammen und wurde ins Krankenhaus gebracht.<br />
Nach vielen quälenden Stunden der Ungewissheit war klar  &#8211; Es ist Borreliose&#8230;und jetzt kommt´s: Verursacht durch einen Zeckenbiss vor 8 Jahren!!! Dieser Zeckenbiss hatte sich damals entzündet, meine Mum hatte aber die verschriebenen Antibiotika nicht zu Ende genommen&#8230;und somit den Bakterien eine Chance gegeben ihr Unwesen zu treiben&#8230;</p>
<p><span id="more-853"></span>Seit ihrem Zusammenbruch konnte meine Mami ihren rechten Arm nur ein wenig bewegen und die rechte Gesichtshälfte war komplett gelähmt, so dass ihr Essen, Trinken, Lachen etc. sehr schwer fiel&#8230;noch nicht mal zum schlafen gehen konnte sie das rechte Augenlid aus eigener Kraft schließen. Durch die Borreliose hatten sich Nerven entzündet. Und ob diese Entzündung jemals zurückgehen würde, konnte uns niemand sagen.<br />
Für mich war das damals ein Schock&#8230; Meine Mumm war immer so fit und attraktiv&#8230;und jetzt so was? Sie wurde monatelang krankgeschrieben. Wie würde sie damit umgehen?<br />
In meinem Beruf werde ich täglich mit der Optik, der äußeren Erscheinung der Menschen konfrontiert. Vielleicht machte diese Tatsache es für mich noch schwieriger zu begreifen, was da gerade mit meiner Mutter passiert ist.</p>
<p>Das ist mittlerweile 1,5 Jahre her. Nach zahlreichen Ärzte- , Sanatorienbesuchen und Gesichtsbehandlungen sieht man heute von der Behinderung im Gesicht im Vergleich zu früher nur noch wenig und sie kann mittlerweile weiterhin als Altenpflegerin arbeiten.<br />
Meine Mami hat wirklich hart gekämpft. Vor allem aber hat sie sich von nichts runterziehen lassen und hat ihre fröhliche Art niemals verloren.<br />
Zwar ist sie durch die Erkrankung nicht mehr so fit und wird manchmal komisch angeschaut, wenn sie ein &#8220;unsymmetrisches Lächeln&#8221; hat, aber ich bewundere sie für ihre Ausdauer, ihre Kraft und ihren Glauben. Wäre mir das passiert, ich wäre bestimmt nicht so mutig und selbstbewusst damit umgegangen&#8230;</p>
<p>Wenn ich heute einen Menschen mit Behinderung sehe, nehme ich ihn ganz anders wahr. Jetzt ist mir klar, was dieser Mensch durchgemacht haben muss, dass er nicht voller Mitleid behandelt werden, sondern einfach so akzeptiert werden will, wie er ist.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Anna Ewelina</p>
<p><strong><strong>»</strong> </strong><a href="http://www.anna-ewelina.de/" target="_blank">Homepage von Anna Ewelina</a></p>
<p><strong>»</strong> <a href="http://www.alaimoactors.de/" target="_blank">Agentur alaimoactors</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Anna Ewelina für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
Dann besuche unser Forum:<br />
<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.4hc.de/blog/2009/10/29/promis-sagen-anna-ewelina.html/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Birgitta Weizenegger</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/10/28/promis-sagen-birgitta-weizenegger.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/10/28/promis-sagen-birgitta-weizenegger.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 16:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Birgitta Weizenegger]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen ausführlichen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Birgitta Weizenegger, Darstellerin der Ines Kling in der ARD-Fernsehserie &#8220;Lindenstraße&#8221; und Filmemacherin (www.heimwehfilm.com).

Hier der Beitrag von Birgitta Weizenegger:
Vor einigen Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-835" title="Birgitta Weizenegger" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_weizenegger.gif" alt="Birgitta Weizenegger" width="150" height="100" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen ausführlichen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal <strong>Birgitta Weizenegger</strong>, Darstellerin der </em>Ines Kling<em> in der ARD-Fernsehserie &#8220;Lindenstraße&#8221; und Filmemacherin (www.heimwehfilm.com).</em><em><br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Birgitta Weizenegger:</strong></p>
<p>Vor einigen Wochen kam Ihre Anfrage, ob ich etwas zum Thema „Behinderung“ in Ihrem Blog beitragen möchte. „Ja, natürlich, gerne“ dachte ich mir und legte die Anfrage in meinen „To do“-Ordner ab. Die Hektik des Alltags hatte mich schnell wieder gefangen und ich dachte nur noch selten an den Bericht, den ich schreiben wollte. Über meine Erfahrung als Schauspielerin in der Rolle Ines Kling, die nach einem Unfall monatelang im Koma lag. Über die Recherchen, wie ein Mensch mühsam wieder das Sprechen und das Gehen erlernen muss. Ein Arzt zeigte mir Fotos, wie sich Menschen verändern die monatelang im Koma liegen, und erklärte mir den langen Weg zurück ins Leben. Aber das war ja nur im „Spiel“, ich konnte aussteigen. Vom Krankenbett aufstehen, wenn die Szene im Kasten war.<br />
Erst als mich Menschen, die das Schicksal im realen Leben erfahren haben, auf der Straße ansprachen und anfingen von ihrer Geschichte zu erzählen, wurde mir wieder bewusst, wie viele Schicksale hinter verschlossenen Kliniktüren auf Heilung warten und oft einen vergeblichen Kampf führen. Denn wenn sie entlassen werden und mit einer Behinderung den Alltag gestalten müssen, fängt ein neuer Kampf an.<br />
Berührungsängste der Gesellschaft, Behördengänge für dringend notwendiges Pflegepersonal. Ein Glück wer sich in dieser Situation im warmen Schoß der Familie wiederfinden darf.</p>
<p><span id="more-834"></span>Darüber wollte ich schreiben und wie ich eingangs erwähnte, vergaß ich Ihre Anfrage in meiner „To do“-Liste.<br />
Das Ensemble der Lindenstraße gründet 2002 die Organisationseinheit: „Lindenstraße hilft“.<br />
Die Schauspieler organisieren in Eigenverantwortung diverse Events, für Kinder-Einzelschicksale oder Organisationen die unsere Hilfe über den <a href="http://www.paritaet.org/" target="_blank">Paritätischen Wohlfahrtsverband</a> anfragen. Von Autogrammstunden bis zu Galas, auf denen wir Geld sammeln oder Versteigerungen durchführen, waren die Schauspieler der „Lindenstraße“ in den letzten 7 Jahren bundesweit für Kinder im Einsatz.</p>
<p>Vor zwei Tagen kam ich von einem Einzelschicksal mit dem Namen Emma Rosa zurück.<br />
Meine Information war: Eine Charity-Veranstaltung für ein 9-jähriges Mädchen, das seit einem Unfall vor einem Jahr vom Hals ab gelähmt ist. Mit zwei Lindenstraße-Kollegen, die dafür aus Berlin anreisten, und einem Gutschein zur Versteigerung einer Komparsenrolle fuhren wir zu Emma Rosa nach Marl.</p>
<p>Herzlich wurden wir von dem Organisator der Charity-Veranstaltung, der Emma Rosas Patenonkel ist, in Empfang genommen. Ein 9-jähriges Mädchen mit wachen Augen, deren Kopf eine Mütze mit den Initialen eines Fußballvereins zierte, lag in einem Rollstuhl an einem Pommes-Stand und wurde von ihrer Mutter mit Pommes gefüttert.</p>
<p>„Emma Rosa war die lebhafteste von drei Kindern“, wird uns erklärt, „kein Baum war ihr zu hoch, sie war ständig in Bewegung und sie spielte sehr gerne Fußball. Und von einer Sekunde zur nächsten ist alles vorbei&#8230;“  Ein Unfall mit einem Quad der sich verselbständigte und in Emma Rosas Rücken knallte war der Auslöser für ein wochenlanges Koma und eine Lähmung vom Hals abwärts.</p>
<p>Emma Rosa, das hübsche Mädchen, das wie ein Junge auf Bäume kletterte, liegt jetzt bewegungslos in einem Rollstuhl, kann nur durch eine Beatmungsmaschine atmen und lächelt ihre Mutter an, die ihr gerade eine große Pommes zum Mund führt.</p>
<p>Die Eindrücke des Tages begleiteten mich auf dem Weg nach Köln und ich erinnere mich an Ihre Anfrage.</p>
<p>Ich möchte Ihnen meine Gefühle mitteilen, als ich „Emma Rosa“ sah. Auch wenn das Wort Demut veraltet ist und mit Klischees behaftet. Aber ich empfand Demut, als mich Emma Rosa mit ihren wachen, lebhaften Augen ansah. Dieses „Hans Dampf in allen Gassen“-Mädchen wird plötzlich zu einem schweren Pflegefall, das noch nicht mal mehr selbständig atmen kann, und dennoch lächelt Emma Rosa, wenn sie Pommes essen darf.<br />
Dieses Bild hat mich zutiefst berührt und ich wünsche Emma Rosa und ihrer Familie auf diesem Weg alles Gute und ganz viel Kraft!</p>
<p>Liebe Grüße, Birgitta</p>
<p><a href="http://www.birgitta-weizenegger.de/" target="_blank">www.birgitta-weizenegger.de</a></p>
<p><a href="http://www.heimwehfilm.com/" target="_blank">www.heimwehfilm.com</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Birgitta Weizenegger für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
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