Promis sagen …..

In der Rubrik „Promis sagen ….. “ kommen Prominente, die man sonst nur auf dem Fernsehschirm oder in Zeitungen sieht, zu Wort und teilen uns ihre Berührungspunkte zum Thema Behinderung mit.

Auch in der Welt des so genannten Glanz & Glamour beschäftigt man sich damit, oder hat sogar alltäglich damit zu tun und viele engagieren sich und unterstützen Organisationen in diesem Bereich bei ihrer Arbeit.

Aufmerksamkeit hilft Gutes zu tun, Barrieren abzubauen und fördert die Integration!

Es haben schon viele auf meine Anfrage reagiert und geantwortet:

Markus Maria ProfitlichRoberto Blanco, Susanne Pätzold, Roland Kaiser, Bärbel Schäfer, Karyn von Ostholt, Vera Int-Veen, Mirjam Heimann, Roswitha Schreiner, Cosima Viola, Sascha Tschorn, Tanja Schmitz, Christian Rudolf, Rolf Berg, Liz Baffoe, Anna Ewelina, Birgitta Weizenegger, Conrad Risch, Julia Beerhold, Bettina Ratschew, Sebastian König, René Oltmanns, Peter Günther, Michael Tietz, Stefan Bockelmann, Alexander Granzow, Ivonne Polizzano, Christian Fischer und Giovanni Arvaneh


Promis sagen …

Promis sagen

In der Rubrik „Promis sagen ….. “ kommen Prominente, die man sonst nur auf dem Fernsehschirm oder in Zeitungen sieht, zu Wort und teilen uns ihre Berührungspunkte zum Thema Behinderung mit.

Auch in der Welt des so genannten Glanz & Glamour beschäftigt man sich damit, oder hat sogar alltäglich damit zu tun und viele engagieren sich und unterstützen Organisationen in diesem Bereich bei ihrer Arbeit.

Aufmerksamkeit hilft Gutes zu tun, Barrieren abzubauen und fördert die Integration!

Es haben schon viele auf meine Anfrage reagiert und geantwortet:

Markus Maria ProfitlichRoberto Blanco, Susanne Pätzold, Roland Kaiser, Bärbel Schäfer, Karyn von Ostholt, Vera Int-Veen, Mirjam Heimann, Roswitha Schreiner, Cosima Viola, Sascha Tschorn, Tanja Schmitz, Christian Rudolf, Rolf Berg, Liz Baffoe, Anna Ewelina, Birgitta Weizenegger, Conrad Risch, Julia Beerhold, Bettina Ratschew, Sebastian König, René Oltmanns, Peter Günther, Michael Tietz, Stefan Bockelmann, Alexander Granzow, Ivonne Polizzano, Christian Fischer und Giovanni Arvaneh


Promis sagen … Karyn von Ostholt

In der Serie “Promis sagen…” lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema “Behinderung” mitteilen möchten.

Geschrieben hat mir diesmal Karyn von Ostholt, bekannt aus Film & Fernsehen, aber auch an den Theatern Deutschlands aus Bühnenstücken wie Sein bester Freund, Da wird Daddy staunen, Herbstzeitlose und My Fair Lady.

 

Hier der Brief von Karyn von Ostholt:

Sehr geehrter Herr Link,

mit grossem Interesse las ich Ihren Brief. Nun muss ich Ihnen etwas erzählen:

Mein Mann war Präsident der Deutschen Post in Köln und wir mussten zu vielen offiziellen Veranstaltungen gehen. ich sage bewusst“ mussten“…vieles war einfach überflüssig. Wir wurden  auch zu einem Schwimmwettkampf Behinderter eingeladen. (mehr …)


Promis sagen… Vera Int-Veen

 

In der Serie „Promis sagen…“ lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Behinderung“ mitteilen möchten.

Auf meine Fragen geantwortet hat mir diesmal Vera Int-Veen, bekannt aus Sendungen wie „Vera am Mittag“ und „Helfer mit Herz“.

 

Hier meine Fragen an Vera Int-Veen:

Haben Sie bei Ihrer Arbeit oder auch im Privatleben persönlich Erfahrung mit Behinderung oder behinderten Menschen gemacht? Hat dies Ihre innere Haltung zu diesem Thema beeinflusst oder gar zu einer neuen Lebensauffassung geführt?

Ich bin von 15-20 Jahren auf eine Montessori-Schule gegangen. Dort haben Behinderte und Nichbehinderte alles miteinander geteilt und jeder war gleich, das hat meinen „natürlichen“ Umgang mit Behinderten natürlich sehr geprägt. Alles war in der Schule ganz normal, selbst der Sportunterricht, bei dem z.B. ALLE im Rollstuhl Basketball gespielt haben, damit jeder die gleiche Voraussetzung hat. (mehr …)


Promis sagen… Mirjam Heimann

Mirjam HeimannIn unserer Serie „Promis sagen…“ lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Behinderung“ mitteilen möchten.

Auf unsere Fragen geantwortet hat uns diesmal Mirjam Heimann, bekannt aus der Sat.1-Telenovela „Eine wie keine“. Sie spielte dort die Rolle der Lindi Kurowski.

Hier der Beitrag von Mirjam Heimann:

Meine Schwester arbeitet als Sonderpädagogin an einer Schule für Lernbehinderte und engagierte sich lange Zeit für den CBF (Club Behinderter und ihrer Freunde) in Soest. Durch sie bin ich erst mit Menschen mit Behinderung in Kontakt gekommen. Behinderte Menschen kamen bis zu dieser Zeit nicht in meinem Leben vor. Der CBF war für mich damals eine einzigartige Möglichkeit, geistig und körperlich behinderte Menschen kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen,  etwa mit Singen, Basteln oder auch mit dem Inszenieren kleiner Theaterstücke. Ich habe viele tolle und interessante, lustige und einfühlsame Männer und Frauen getroffen, die mich sehr warmherzig in ihren Club/Kreis aufgenommen haben. Diese Freundlichkeit hat mich tief beeindruckt.

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Promis sagen… Roswitha Schreiner

Roswitha SchreinerIn unserer Serie „Promis sagen…“ lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Behinderung“ mitteilen möchten.

Auf unsere Fragen geantwortet hat uns diesmal Roswitha Schreiner, bekannt als langjährige Hauptdarstellerin in bekannten Serien wie „Liebling Kreuzberg“ und dem „Tatort“. Seit 2008 ist sie zu sehen in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“, wo sie die Maike Becker spielt. (Foto: Björn Kommerell)

 

Hier unsere Fragen…

Haben Sie bei Ihrer Arbeit oder auch im Privatleben persönlich Erfahrung mit Behinderung oder behinderten Menschen gemacht? Hat dies Ihre innere Haltung zu diesem Thema beeinflusst oder gar zu einer neuen Lebensauffassung geführt?

Roswitha Schreiner: Die beiden Fragen sind für mich schwer zu beantworten, da ich kein selektierendes Verhalten behinderten Menschen gegenüber entgegenbringen mag-. (mehr …)


Promis sagen… Cosima Viola

Cosima ViolaIn unserer Serie „Promis sagen…“ lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Behinderung“ mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal Cosima Viola, bekannt als langjährige Darstellerin aus der ARD-Fernsehserie „Lindenstraße“, wo sie die Jaqueline „Jack“ Aichinger spielt.

Hier der Beitrag von Cosima Viola:

Hallo,

als ich die Anfrage bekam, zum Thema Behinderung etwas Persönliches beizusteuern, fand ich das eine sehr gute und wichtige Sache!
Ich hatte zwei Jahre meiner Oberstufenzeit eine Mathenachhilfelehrerin, die im Rollstuhl sitzt.
Sie litt als Kleinkind und junger Mensch an Kinderlähmung.
Sie brachte sich mit Hilfe von Beinschienen und einem großen Lebenswillen das Laufen bei, um als 21jährige ein Leben wie jeder andere gesunde jugendliche Mensch führen zu können. Tragischerweise traf sie kurze Zeit später in ihrem jungen Leben ein weiterer sehr harter Schicksalsschlag. Sie wurde von einem betrunkenen Autofahrer angefahren und war nun wieder, und zwar endgültig, an den Rollstuhl gefesselt….
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Promis sagen… Sascha Tschorn

Sascha TschornIn unserer Serie „Promis sagen…“ lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Behinderung“ mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal Sascha Tschorn, derzeit zu sehen in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“. Er spielt dort den Felix Siemers.

Hier der Beitrag von Sascha Tschorn:

M&M‘s vs. Integration

Im Grundschulalter war der Kontakt mit unterschiedlichen Behinderungen bereits fester Bestandteil meines Alltags.
Als Schüler des Integrationskonzeptes der Rothenburg Grundschule Berlin-Steglitz, in dem seh– und lernbehinderte sowie Kinder ohne Behinderung den gemeinsamen Unterricht bis heute bestreiten, hatte ich somit frühzeitig die Möglichkeit ein faires und gleichberechtigtes Miteinander zu lernen.

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Promis sagen… Tanja Schmitz

Tanja SchmitzIn unserer Serie „Promis sagen…“ lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Behinderung“ mitteilen möchten.

Einen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Tanja Schmitz, bekannt aus der „Lindenstraße“ und seit einigen Jahren aus der WDR-Fernsehserie „Die Anrheiner“, in der sie die Journalistin Britta Oberländer spielt.

Hier der Beitrag von Tanja Schmitz:

Hallo.
Auch ich muss mich entschuldigen, dass ich jetzt erst antworte. Ich hatte es mir ganz fest vorgenommen, es aber schlichweg zwischen all den Emails vergessen. Ja, so ist es, im schnellen Alltag unserer Gesellschaft funktionieren, Handy- und Email-Mania und was, wenn es dann plötzlich nicht mehr geht? Was, wenn es vielleicht nicht mehr geht, weil vielleicht meinem Kind etwas geschieht?
Ja, davor habe ich Angst. Ich habe eine Irrsinns-Angst, vielleicht im Alter an MS zu erkranken, mich nicht mehr bewegen zu können. Ich habe eine Irrsinns-Angst, dass meinem Kind etwas geschehen könnte.
Deshalb habe ich eine Hochachtung für alle Menschen, die mit ihrer Behinderung leben und lieben und bin immer wieder beschämt, wenn ich mein gesundes Leben und Körpergefühl als selbstverständlich nehme und vergesse, mich Tag für Tag zu bedanken, dass es so ist.

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Promis sagen… Christian Rudolf

Christian RudolfIn unserer Serie „Promis sagen…“ lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema „Behinderung“ mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen verfasst hat diesmal Christian Rudolf, derzeit zu sehen in der ARD-Fernsehserie „Lindenstraße“. Er spielt dort den Jimi Stadler.

Hier der Beitrag von Christian Rudolf:

Entschuldigen Sie, daß ich erst jetzt antworte.
Ich habe dieses Thema verdrängt, Ihre e-mail weggeschoben.
Es nicht an mich herangelassen.
So wie man, wie selbstverständlich in den Tag hineinlebt, sich dann in den Finger schneidet, und merkt, wie „gehandicapped“ man plötzlich ist.
So sind die Menschen. So bin offensichtlich auch ich.
Aber NICHTS ist selbstverständlich.
Erst wenn irgendetwas passiert, wacht man auf und fängt an zu heulen.
Wohl denen, die dann noch das Ruder herumreißen können. (mehr …)