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	<title>4hc Blog &#187; Die Anrheiner</title>
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		<title>Promis sagen&#8230; Tanja Schmitz</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 00:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
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		<category><![CDATA[Tanja Schmitz]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Tanja Schmitz, bekannt aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; und seit einigen Jahren aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;, in der sie die Journalistin Britta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-1086" title="Tanja Schmitz" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_schmitz_tanja.jpg" alt="Tanja Schmitz" width="86" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal <strong>Tanja Schmitz</strong>, bekannt aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; und seit einigen Jahren aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;, in der sie die Journalistin </em>Britta Oberländer<em> spielt.<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Tanja Schmitz:</strong></p>
<p>Hallo.<br />
Auch ich muss mich entschuldigen, dass ich jetzt erst antworte. Ich hatte es mir ganz fest vorgenommen, es aber schlichweg zwischen all den Emails vergessen. Ja, so ist es, im schnellen Alltag unserer Gesellschaft funktionieren, Handy- und Email-Mania und was, wenn es dann plötzlich nicht mehr geht? Was, wenn es vielleicht nicht mehr geht, weil vielleicht meinem Kind etwas geschieht?<br />
Ja, davor habe ich Angst. Ich habe eine Irrsinns-Angst, vielleicht im Alter an <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-103/list-M/">MS</a> zu erkranken, mich nicht mehr bewegen zu können. Ich habe eine Irrsinns-Angst, dass meinem Kind etwas geschehen könnte.<br />
Deshalb habe ich eine Hochachtung für alle Menschen, die mit ihrer Behinderung leben und lieben und bin immer wieder beschämt, wenn ich mein gesundes Leben und Körpergefühl als selbstverständlich nehme und vergesse, mich Tag für Tag zu bedanken, dass es so ist.</p>
<p><span id="more-1085"></span>Ich selbst habe in meinem Freundeskreis einen <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-35/list-C/">Kontie</a> (sagt er selbst immer witzelnd). Er war mein Prof für Neuere deutsche Literatur an der Uni und ich habe bei ihm meinen Magister gemacht. Ich verehre diesen Mann sehr – so, jetzt weißt du’s Johnny! – Ich verehre ihn, weil er so leicht mit seiner Behinderung umgeht, weil er es mit seinem Wesen, mit seinem Tatendrang, mit seiner Bildung, seiner Fröhlichkeit und vor allem seinem Lebenswillen schafft, mich vergessen zu lassen, dass er ein Kontie ist. Es fiel mir nicht schwer, ihn als Dozenten zu achten, aber als aus Student/Prof-Beziehung eine Art Freundschaft wurde, habe ich mir natürlich Fragen gestellt wie: Wie gebe ich ihm die Hand? Kann ich ihn umarmen&#8230;. Ich habe es einfach getan und es war ganz normal, wie auch sonst? Mir waren meine eigenen Fragen im Nachhinein etwas peinlich.</p>
<p>Ich habe Tanz unterrichtet und inszeniere mit Kindern Theaterstücke. Natürlich ist manchmal auch ein behindertes Kind dabei. Ich gebe zu, dass durch meinen Kopf Überlegungen schießen, ob das jetzt alles so durchführbar ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Zunächst bin ich etwas irritiert. Dann stelle ich fest, dass alles ganz einfach ist, wenn ich mich nicht in meine Bedenken verkrieche und mich neuen Möglichkeiten öffne. Wir haben ein tolles Pas-de-deux mit einer Rollstuhlfahrerin gemacht!!!</p>
<p>Natürlich ist mein Umgang mit Behinderten nicht alltäglich. Aber ich stelle fest, dass wir nur ein „nicht-zauderndes“ Miteinander bekommen können, wenn wir behinderte Menschen nicht ausgrenzen, sondern völlig normal einbeziehen, d.h. behinderte Kinder an Schulen, im Tanzunterricht, auf dem Sportplatz und nicht nur in sogenannten „integrativen Stätten“. Integration funktioniert meiner Meinung nach nur durch völlig selbstverständliches Zusammensein.</p>
<p>Meine Tochter ist bei ihrer Geburt beinahe gestorben und es sah ein paar Tage so aus, als würde sie geistig und körperlich behindert. Natürlich war es ein Schock, aber ich muss sagen, dass mich dieser Gedanke während dieser Tage kaum beschäftigt hat. Ich habe mein Kind so geliebt, wie es war und das ist es, glaube ich, wo unser Umdenken stattfinden muss: Einen Menschen so zu lieben, wie er ist, ob mit, ob ohne Bein, ob mit, ob ohne Zuckungen, ob mit, ob ohne Sprache usw.</p>
<p>Das ist mein Bestreben, ich wünsche mir, dass mit mir viele andere so denken und keinen Unterschied mehr zwischen Deutschen, Türken, Behinderten, Nichtbehinderten, Buddhisten, Moslems, Christen, schwarz oder weiß machen.</p>
<p>Ich glaube, es ist ein langer Weg, aber es ist möglich!<strong></strong></p>
<p><a href="http://www.theaterjobs.de/tanjaschmitz" target="_blank">www.theaterjobs.de/tanjaschmitz</a></p>
<p><a href="http://www.peterfley.com/index.php?url=tschmitz&amp;status=schauspieler" target="_blank">www.peterfley.com</a></p>
<p><a href="http://www.officeofarts.de/TanjaSchmitz" target="_blank">www.officeofarts.de/TanjaSchmitz</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Tanja Schmitz für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Rolf Berg</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/11/02/promis-sagen-rolf-berg.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/11/02/promis-sagen-rolf-berg.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 01:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Rolf Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Rolf Berg, bekannt als langjähriger Darsteller aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Er spielt dort den Geschäftsmann Josef Krings.

Hier der Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-878" title="Rolf Berg" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_berg_rolf.jpg" alt="Rolf Berg" width="87" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen eigenen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns diesmal <strong>Rolf Berg</strong>, bekannt als langjähriger Darsteller aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Er spielt dort den Geschäftsmann </em>Josef Krings<em>.<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Rolf Berg:</strong></p>
<p>Ich bin in den 50er Jahren geboren, in dieser und auch noch in der Folgezeit war das Thema &#8220;Behinderung&#8221; eher ein Tabuthema.<br />
Menschen mit Behinderungen wurden bemitleidet, auf Grund dessen nicht ernst genommen, nicht als Partner wahrgenommen, man musste sich um sie &#8220;kümmern&#8221;.<br />
Dadurch fand eine &#8220;Bewertung&#8221; statt, relativ egal, um welche Art der Behinderung es sich handelte. <span id="more-877"></span>(Mit einem Rollstuhlfahrer sprach man beispielsweise zu laut oder überdeutlich.)<br />
Es wurde kaum differenziert, man wollte sich nicht mit den Menschen auseinandersetzen, wir sprachen nicht mit ihnen, sondern &#8211; in ihrem Beisein &#8211; über sie.<br />
Das mag etwas überspitzt klingen, war in der Tendenz aber sicher beim Gros der Bevölkerung genau so.<br />
Das hatte natürlich auch mit einer Hemmung zu tun, mit der Vermeidung eines Tabus.<br />
Da Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit also kaum vorkamen &#8211; sie waren &#8220;gut versorgt&#8221; in irgendwelchen Einrichtungen &#8211; fehlte es an selbstverständlichem Umgang in jeder Beziehung.<br />
Dazu kam, und das ist eigentlich unfassbar, dass Eltern behinderter Menschen sich oft selbst schuldig fühlten an der Behinderung ihrer Kinder, oder zumindest von ihrem Umfeld so angesehen wurden, als wären sie schuldig.<br />
(Fraglos ein Relikt aus nicht allzu lang vergangener Zeit)</p>
<p>Ich glaube, dass von dieser Art zu denken immer noch einiges in uns steckt, der selbstverständliche Umgang miteinander hinkt immer noch an allen Ecken und Enden, aber ich denke auch, es hat sich einiges getan.</p>
<p>Ich selbst habe vor etlichen Jahren einmal im Fernsehen einen geistig zurückgebliebenen jungen Mann gespielt.<br />
Der Regisseur war auf Grund eines Unfalls seit Jahren gelähmt.<br />
Bei mir brach erst einmal das Helfersyndrom aus, in Verbindung mit schlechtem Gewissen, wobei ich keine Ahnung hatte, warum-<br />
Es brauchte sicher zwei Tage, um meinen eigenen Druck loszuwerden und von mir aus in einen normalen Umgangston zu kommen, sich beispielsweise darüber zu unterhalten, wie man mit einem Rollstuhl den Strand entlangfährt ohne steckenzubleiben, usw.</p>
<p>Selbstverständlich mit Bedürfnissen, Problemen und Nöten umzugehen, nicht dauernd Angst zu haben in ein Fettnäpfchen zu treten, diese Behinderung sollten wir aus unseren Köpfen herauskriegen.</p>
<p><strong>»</strong> <a href="http://www.rolf-berg.com/" target="_blank">Homepage von Rolf Berg</a></p>
<p><strong>» </strong><a href="http://www.alaimoactors.de/?cat=37" target="_blank">Rolf Berg bei der Agentur alaimoactors</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Rolf Berg für seinen für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
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<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
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		<title>Promis sagen&#8230; Liz Baffoe</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/10/30/promis-sagen-liz-baffoe.html</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Liz Baffoe]]></category>
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		<category><![CDATA[Schloss Einstein]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen Beitrag zur Verfügung gestellt hat uns diesmal Liz Baffoe, bekannt als Mary aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; sowie aktuell &#8220;Die Anrheiner&#8221;, wo sie die Kioskbetreiberin Hadiya Wedekind spielt. Sie ist derzeit auch zu sehen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-869" title="Liz Baffoe" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_baffoe.jpg" alt="Liz Baffoe" width="98" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Einen Beitrag zur Verfügung gestellt hat uns diesmal</em><em> <strong>Liz Baffoe</strong>, bekannt als </em>Mary<em> aus der &#8220;Lindenstraße&#8221; sowie aktuell &#8220;Die Anrheiner&#8221;, wo sie die Kioskbetreiberin </em>Hadiya Wedekind<em> spielt. Sie ist derzeit auch zu sehen in der Kinder-/Jugendserie &#8220;Schloss Einstein&#8221;.</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Liz Baffoe:</strong></p>
<p>Jeder von uns wird in seinem Leben in irgendeiner Form mit dem Thema Behinderung konfrontiert.<br />
Dabei gibt es so viele Schicksale und Arten der Behinderung.<br />
Entscheidend ist ein bewusster und offener Umgang damit.</p>
<p>In unserer Serie „Schloß Einstein“ hatten wir vor kurzem eine Gruppe behinderter Kinder zu Gast. Wir hatten alle sehr viel Spaß miteinander.</p>
<p>Ich bin selbst als Kind mit <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-136/">Gehörlosen</a> aufgewachsen und konnte deshalb auch die Gebärdensprache, die ich leider, mangels Anwendung, wieder verlernt habe.<br />
Diese Zeit war für mich dennoch eine große Bereicherung.</p>
<p>Ich interessiere mich sehr für Menschen und deren Geschichten und ich habe gelernt, worauf es im Umgang mit Behinderungen ankommt.<br />
Menschlichkeit, Respekt füreinander und viel Geduld sind die Bausteine für ein Leben in Würde.<br />
Dabei macht es für mich keinen Unterschied, ob jemand behindert ist, oder nicht.</p>
<p><a href="http://www.liz-baffoe.de/" target="_blank">www.liz-baffoe.de</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Liz Baffoe für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
Dann besuche unser Forum:<br />
<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Anna Ewelina</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/10/29/promis-sagen-anna-ewelina.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/10/29/promis-sagen-anna-ewelina.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Ewelina]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>
		<category><![CDATA[Unter Uns]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.4hc.de/blog/?p=853</guid>
		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Über ihre Erfahrungen mit körperlicher Behinderung in ihrem eigenen familiären Umfeld erzählt uns hier die Schauspielerin und Musikerin Anna Ewelina, gegenwärtig zu sehen in der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Sie spielt dort die Lara König.

Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-852" title="Anna Ewelina" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_ewelina.jpg" alt="Anna Ewelina" width="94" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Über ihre Erfahrungen mit körperlicher Behinderung in ihrem eigenen familiären Umfeld erzählt uns hier die Schauspielerin und Musikerin <strong>Anna Ewelina</strong>, gegenwärtig zu sehen in der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Sie spielt dort die </em>Lara König<em>.<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Anna Ewelina:</strong></p>
<p>Bis letztes Jahr hatte ich mich mit dem Thema Behinderung nicht beschäftigt.<br />
Doch plötzlich passierte es &#8211; meine Mami fühlte sich eine Woche sehr schlecht. Übelkeit, Schwindelanfälle&#8230;und das obwohl sie sonst immer so gesund und richtig fit war. Plötzlich brach sie zusammen und wurde ins Krankenhaus gebracht.<br />
Nach vielen quälenden Stunden der Ungewissheit war klar  &#8211; Es ist Borreliose&#8230;und jetzt kommt´s: Verursacht durch einen Zeckenbiss vor 8 Jahren!!! Dieser Zeckenbiss hatte sich damals entzündet, meine Mum hatte aber die verschriebenen Antibiotika nicht zu Ende genommen&#8230;und somit den Bakterien eine Chance gegeben ihr Unwesen zu treiben&#8230;</p>
<p><span id="more-853"></span>Seit ihrem Zusammenbruch konnte meine Mami ihren rechten Arm nur ein wenig bewegen und die rechte Gesichtshälfte war komplett gelähmt, so dass ihr Essen, Trinken, Lachen etc. sehr schwer fiel&#8230;noch nicht mal zum schlafen gehen konnte sie das rechte Augenlid aus eigener Kraft schließen. Durch die Borreliose hatten sich Nerven entzündet. Und ob diese Entzündung jemals zurückgehen würde, konnte uns niemand sagen.<br />
Für mich war das damals ein Schock&#8230; Meine Mumm war immer so fit und attraktiv&#8230;und jetzt so was? Sie wurde monatelang krankgeschrieben. Wie würde sie damit umgehen?<br />
In meinem Beruf werde ich täglich mit der Optik, der äußeren Erscheinung der Menschen konfrontiert. Vielleicht machte diese Tatsache es für mich noch schwieriger zu begreifen, was da gerade mit meiner Mutter passiert ist.</p>
<p>Das ist mittlerweile 1,5 Jahre her. Nach zahlreichen Ärzte- , Sanatorienbesuchen und Gesichtsbehandlungen sieht man heute von der Behinderung im Gesicht im Vergleich zu früher nur noch wenig und sie kann mittlerweile weiterhin als Altenpflegerin arbeiten.<br />
Meine Mami hat wirklich hart gekämpft. Vor allem aber hat sie sich von nichts runterziehen lassen und hat ihre fröhliche Art niemals verloren.<br />
Zwar ist sie durch die Erkrankung nicht mehr so fit und wird manchmal komisch angeschaut, wenn sie ein &#8220;unsymmetrisches Lächeln&#8221; hat, aber ich bewundere sie für ihre Ausdauer, ihre Kraft und ihren Glauben. Wäre mir das passiert, ich wäre bestimmt nicht so mutig und selbstbewusst damit umgegangen&#8230;</p>
<p>Wenn ich heute einen Menschen mit Behinderung sehe, nehme ich ihn ganz anders wahr. Jetzt ist mir klar, was dieser Mensch durchgemacht haben muss, dass er nicht voller Mitleid behandelt werden, sondern einfach so akzeptiert werden will, wie er ist.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Anna Ewelina</p>
<p><strong><strong>»</strong> </strong><a href="http://www.anna-ewelina.de/" target="_blank">Homepage von Anna Ewelina</a></p>
<p><strong>»</strong> <a href="http://www.alaimoactors.de/" target="_blank">Agentur alaimoactors</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Anna Ewelina für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
Dann besuche unser Forum:<br />
<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Promis sagen&#8230; Conrad Risch</title>
		<link>http://www.4hc.de/blog/2009/10/27/promis-sagen-conrad-risch.html</link>
		<comments>http://www.4hc.de/blog/2009/10/27/promis-sagen-conrad-risch.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Conrad Risch]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.4hc.de/blog/?p=827</guid>
		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Zu seiner aktuellen Tätigkeit im Zivildienst äußert sich hier Conrad Risch, bekannt als Darsteller aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Er spielt dort den Max Steinmann. (Foto: u. grohs)

Hier der Beitrag von Conrad Risch:
Ich leiste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-826" title="Conrad Risch" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_risch_conrad.jpg" alt="Conrad Risch" width="87" height="130" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
</em></p>
<p><em>Zu seiner aktuellen Tätigkeit im Zivildienst äußert sich hier <strong>Conrad Risch</strong>, bekannt als Darsteller aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Er spielt dort den </em>Max Steinmann<em>. (Foto: u. grohs)<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Conrad Risch:</strong></p>
<p>Ich leiste momentan meinen Zivildienst in einer Behindertenschule und sammele so meine ersten Erfahrungen mit Behinderten. Ich denke im Laufe des nächsten halben Jahres werde ich noch viele, viele weitere Erfahrungen machen. Doch ich kann jetzt schon sagen, dass es Erfahrungen sein werden, die einem weiterhelfen. Wenn man in der Familie oder im Bekanntenkreis keinen Kontakt zu Behinderten hat, ist es natürlich schwer mit Behinderten in Kontakt zu treten, es sei denn, man entscheidet sich mit ihnen zu arbeiten. Genau das habe ich mir überlegt und ich kann jedem empfehlen diesen Schritt zu gehen. Denn es ist ein echt gutes Gefühl, wenn man hart arbeitet, dafür aber auch ehrliche Anerkennung bekommt.</p>
<p>Ich hab sehr viel Spaß an meiner derzeitigen Tätigkeit und hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck davon geben.</p>
<p>Gruß, Conrad Risch.</p>
<p><strong>»</strong><strong> </strong><a href="http://www.zentralbuero.com/conrad-risch.html" target="_blank">Conrad Risch bei der Agentur zentralbüro</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Conrad Risch für seinen für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
<p><strong>Möchtest Du Dich zu diesem Beitrag äußern?</strong><br />
Dann besuche unser Forum:<br />
<strong>» <a title="zum 4hc-Forum" href="http://www.4hc.de/Forum/forum-3/topic-299//">zum Forenthema &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221;</a></strong></p>
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		<title>Promis sagen&#8230; Julia Beerhold</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 15:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>4hc Blogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Promis sagen ...]]></category>
		<category><![CDATA[Die Anrheiner]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Beerhold]]></category>
		<category><![CDATA[Prominente]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.

Einen ausführlichen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns hier Julia Beerhold, bekannt als langjährige Darstellerin aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Sie spielt dort die Karin Radke. (Foto: Jeanne Degraa)

Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-781" title="Julia Beerhold" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/prominente_beerhold.jpg" alt="Julia Beerhold" width="110" height="110" />In unserer Serie &#8220;Promis sagen&#8230;&#8221; lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema &#8220;Behinderung&#8221; mitteilen möchten.<br />
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<p><em>Einen ausführlichen Beitrag als Reaktion auf unsere Fragen zur Verfügung gestellt hat uns hier <strong>Julia Beerhold</strong>, bekannt als langjährige Darstellerin aus der WDR-Fernsehserie &#8220;Die Anrheiner&#8221;. Sie spielt dort die </em>Karin Radke<em>. (Foto: Jeanne Degraa)<br />
</em></p>
<p><strong>Hier der Beitrag von Julia Beerhold:</strong></p>
<p>Zum Thema Behinderung fällt mir als erstes immer eine Geschichte ein, die mir meine Freundin Susanne vor etlichen Jahren erzählt hat. Sie ist Lehrerin für lernbehinderte Kinder. Einige Schüler waren mal traurig, weil sie von anderen Kindern wegen ihrer Behinderung gehänselt wurden. Meine Freundin stellte sich vor die Klasse und sagte: „Gut, dann sammeln wir jetzt mal alle Arten von Behinderungen, die wir kennen. Fangen wir mit mir an. Bin ich behindert?“ Die Kinder verneinten natürlich. „Doch, ich bin auch behindert. Ich habe eine Brille. Also bin ich sehbehindert. Was gibt es noch für Behinderungen? Lasst uns mal sammeln.“ Sie schrieb alles, was die Kinder sagten, an die Tafel. Als die Kinder der Meinung waren, alle möglichen Behinderungen aufgeschrieben zu haben, sagte meine Freundin: „Nein, eine fehlt noch. Die häufigste. Unter der die meisten Menschen leiden, viele, ohne es zu bemerken. – Die Charakterbehinderung! Das ist die einzig schlimme.“</p>
<p><span id="more-780"></span>Ich fand das sehr witzig, aber vor allem treffend. Charakterbehindert, was für ein Wort. Und sie hat recht. Das ist die einzig schlimme Behinderung, finde ich.</p>
<p>Aber ich habe ja auch gut reden. Bin ja nicht behindert. Im allernächsten Umfeld habe ich zwar viel mit einer bestimmten Körperbehinderung zu tun, aber ich nehme das gar nicht als Behinderung war. „Er“ ist halt so und mich stört das überhaupt nicht. „Ihn“ stört es aber, denn er kann bei vielen Dingen, die andere tun, nicht mitmachen, und das macht ihn auch nach all diesen Jahren manchmal noch traurig. Mir tut das leid, aber ich kann und will ihn nicht als Behinderten sehen, denn für mich ist er halt mehr als die paar Sportarten, die er nicht ausüben kann: er ist doch ein ganzer Mensch mit noch ganz vielen anderen Eigenschaften. Und wenn er nicht so schnell gehen kann wie andere, na ja. Ich renne eh viel zu hektisch durch die Gegend. Aber natürlich verstehe ich die Trauer, die eine Körperbehinderung mit sich bringen kann. Nur meine ich, dass man bei allen negativen Gefühlen, die ja auch ihren Platz brauchen, nicht übersehen soll, was man alles machen KANN.<br />
____________________________________________________________</p>
<p>Abgesehen von körperlichen Schmerzen und konkreten Alltags-Problemen hat man aus meiner Sicht weniger mit seiner Behinderung zu kämpfen als mit den Dingen und der Umgebung: als <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-185/list-Q/">Rollifahrer</a> mit blöden Schwellen oder Treppen, als <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-84/list-L/">Legastheniker</a> mit dem Unverständnis der anderen, als Mensch mit <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-41/list-D/">Down-Syndrom</a> mit Mitmenschen, die einen nicht für voll nehmen, und so weiter und so fort. Und wo fängt Behinderung an? Ist das nicht so wie mit Krankheit? Ich will selber entscheiden, ob ich mich als kranker Mensch sehe oder als jemand, der gesund ist mit gewissen Einschränkungen. Das ist ein Riesenunterschied. Und wenn ich eine Behinderung habe, dann habe ich ja nicht nur eine Behinderung, sondern noch ganz viel anderes an mir. Warum sollte ich mich also auf die Behinderung konzentrieren und nicht auf den ganzen Rest? Und wie ich damit umgehe, ist ganz allein meine Entscheidung.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Als ich sechs Wochen alt war, bekam ich plötzlich am ganzen Körper Hämangiome. Das sind dicke Blutschwämme. Leuchtend lila. Auch im Gesicht hatte ich zwei, einen riesigen direkt auf der Nase, so dass ich jeden Tag im Jahr Karneval hatte. Bis ich sieben Jahre alt war, rannte ich mit einer lila Clownsnase herum. Danach wurde das Gewebe durch Bestrahlungen langsam hautfarben, aber erst mit 16 Jahren konnte ich das erste Mal operiert werden, ab 18<span> </span>sah ich dann endlich „normal“ aus. Die dritte noch ausstehende Operation habe ich nie machen lassen. Irgendwie fand ich es ganz gut, noch daran erinnert zu werden, „woher ich komme“, auch wenn manchmal noch irgendwelche Idioten „Haifischnase“ oder so was sagen, und mich das dann trotzdem noch trifft. Sind halt Idioten.<br />
Ich weiß ziemlich genau, wie es sich anfühlt, angestarrt, ausgelacht und gehänselt zu werden. Ich kenne auch schlaue Fragen wie „Ist das ansteckend?“ „Kannst du mich verstehen?“ „Darf ich das mal anfassen?“ „Sehen bei euch alle so aus?“ „Ist das, damit die Brille nicht runterfällt (hahaha)?“ „Tut das weh?“ Oder einfach ein herzhaftes: „Kartoffelnase! Knollennase!“</p>
<p>Heute bin ich ganz froh über die damals natürlich ziemlich schmerzhaften Erfahrungen. Wer weiß, sonst wäre ich vielleicht nur eine doofe Blondine geworden. <img src='http://www.4hc.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich glaube, dass ich mich ganz gut in andere Menschen hineinversetzen kann, und reduziere niemanden auf ein „Einzelteil“ – und eine Behinderung ist halt in meinen Augen immer nur ein Einzelteil. Ein Teil eines Menschen, der ihn vielleicht einschränkt, der sein Leben vielleicht in eine andere Richtung lenkt als ursprünglich geplant, der ihn vielleicht von anderen abhebt, besonders macht, aber eben immer nur ein Teil. Und wie gesagt: das Problem ist in meinen Augen nicht die Behinderung, sondern der Umgang damit und die äußeren Umstände.<br />
____________________________________________________________</p>
<p>Was ich mir wünsche im Umgang mit Behinderten:<br />
Erst mal Normalität. Dass es normaler wird, dass nicht alle Menschen gleich sind, sondern dass es einfach Unterschiede gibt. Fertig.<br />
Respekt – wie zum Beispiel beim Umgang mit alten Menschen. (Alte Menschen sind doch nicht doof! Nur halt alt!)<br />
Taktgefühl: Darf man alles, was anders ist, einfach thematisieren? Nein, darf man nicht!<br />
Darüber hinaus fände ich es gut, wenn der öffentliche Raum barrierefrei gestaltet würde. Ich sehe ziemlich oft, dass es z.B. für Rollstuhlfahrer fast nicht möglich ist, irgendwo durchzukommen, und wenn <em>ich</em> das schon sehe, die ich ja nicht davon betroffen bin&#8230;</p>
<p>Außerdem wünsche ich mir, dass Menschen mit Behinderung öffentlich stärker wahrgenommen werden, damit es nichts Ungewöhnliches mehr ist. Als ich klein war, bekam die Besitzerin des Lebensmittelgeschäfts in unserem Dorf ein Kind mit <a href="http://www.4hc.de/Handicaps/handicap-41/list-D/">Down-Syndrom</a>. Sie war eine nette, warmherzige Frau. Aber sie war völlig verunsichert, wie sie mit ihrem Kind in der Öffentlichkeit umgehen sollte, denn sie hatte Angst, dass die Kunden nicht mehr kämen, weil es schon abfällige Bemerkungen gegeben hatte. Meine Mutter war empört und bestärkte sie im Gespräch, ihren Sohn immer im Laden spielen zu lassen, denn er war gerne da. Später habe ich mich immer gefreut, als wir uns dort als junge Erwachsene über den Weg liefen, denn er machte dann dort seine Ausbildung.<br />
Aber ich war schon damals geschockt, dass man überhaupt überlegen muss, ob sich andere durch eine Behinderung gestört fühlen könnten, und war stolz auf meine Mutter, weil sie so sauer war, dass man sein Kind „verstecken“ soll, bloß weil es anders als die anderen ist. Das waren vielleicht andere Zeiten und es war auf dem Dorf, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass sich noch nicht so viel geändert hat, denn zum Beispiel im Fernsehen und in Printmedien sehe ich mit wenigen Ausnahmen nur „nichtbehinderte“ Menschen. Da sind wir von Normalität noch weit entfernt.</p>
<p><a href="http://www.4hc.de/">Ihre Seite</a> finde ich gut, weil sie sich nicht an Menschen mit einer bestimmten Behinderung richtet, sondern ganz allgemein ein Forum ist für Menschen, die durch gewisse Einschränkungen spezielle Bedürfnisse haben. Mir gefällt gut, dass hier versucht wird, alles unter ein Dach zu kriegen, und dass sich hier verschiedene Erfahrungswelten überschneiden: behindert und nicht-behindert, verschiedene Arten der körperlichen Einschränkung, (gesundheits-)politische Themen, praktische Tipps und vieles mehr. Und dass es eine Seite von Behinderten für Behinderte ist, gefällt mir auch. Ich finde es einfach gut, wenn man mehr über einander erfährt!</p>
<p>Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg für Ihr Portal.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Julia Beerhold</p>
<p><strong>»</strong> <a href="http://www.agenturfactory.de/jbeerhold.htm" target="_blank">Julia Beerhold bei der agentur factory</a></p>
<p><strong>Wir bedanken uns herzlich bei Julia Beerhold für ihren für 4hc verfassten Beitrag.</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-1390" title="Sprechblase" src="http://www.4hc.de/blog/wp-content/uploads/sprechblase.gif" alt="Sprechblase" width="48" height="48" /></p>
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