Clemens Kuby, Dokumentarfilmer und Publizist, reiste zwei Jahre lang um die Welt zu den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen, um für einen Film über Heiler und Schamanen Material zu sammeln. Unterwegs in die nächste Dimension – Meine Reise zu Heilern und Schamanen ist auch der Titel des Buchs zum Film, welches wir hier vorstellen.
Der Autor Clemens Kuby – Sohn des Publizisten Erich Kuby und Neffe des Physikers Werner Heisenberg – gehörte in den 1970er Jahren zu den Vordenkern und Mitbegründern der Grünen. Von den politischen Machtspielen und Intrigen in der Zeit unmittelbar nach der Parteigründung seelisch schwer mitgenommen, unternahm er im Alter von 33 Jahren einen Selbstmordversuch, mit resultierender Querschnittlähmung. Dieser – buchstäbliche – Bruch in seiner Biographie wurde zum Ausgangspunkt für ein Leben, das der Selbstheilung und spirituellen Suche gewidmet ist, beginnend mit seiner unwahrscheinlichen Genesung trotz zertrümmerten Lendenwirbels.
Am 21.1.2010 lief er an, der neue Film von Regisseur Christian Ditter, der die 70er-Jahre-Geschichte von einer Kinderbande aus dem Ruhrgebiet pfiffig in die Jetztzeit brachte und allen Unkenrufen zum Trotz einen
Sandra Schadek, ALS-Betroffene und Verantwortliche einer preisgekrönten Website zum Thema, hat mit Ich bin eine Insel – Gefangen im eigenen Körper einen eindrücklichen Bericht über ihr Leben mit der Krankheit veröffentlicht. Wir haben das Buch gesichtet und stellen es hier vor.
Wer kennt sie nicht, die Vorstadtkrokodile, Helden unserer 70er-Jahre-Kindheit. Eine Bande, die sich aufmacht, ein Verbrechertrio zu stellen. Basierend auf dem Kinderroman von Max von der Grün, einem echten Ruhrpottler, erzählt der Film ohne erhobenen Zeigefinger vom Anderssein und von Integration. Kurt, der querschnittgelähmte Junge, hat Hannes bei seiner Mutprobe zufällig mit dem Fernrohr beobachtet und geistesgegenwärtig die Feuerwehr alarmiert, die ihn vom morschen Ziegeleidach rettet.