Barrieren im Kopf

Die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ist manchmal schwieriger, als man denkt. Darf man jemanden mit Blindenstock helfen, darf man die Behinderung direkt ansprechen oder darf man zu einem Rollstuhlfahrer sagen: „Komm, lass uns losgehen?“ So einfache Dinge können den Alltag beschweren, sind aber nicht weiter tragisch. Im Folgenden ist ein kleiner Knigge mit zehn Hinweisen, die den Umgang mit Menschen mit und ohne Handicap unterstützt:

  1. Small Talk: Keine plumpe Neugier – keine direkten Fragen zur Behinderung
  2. Alltag: Unterstützung anbieten – erst helfen, wenn man aufgefordert wird
  3. Anrede: Reden Sie mit dem Menschen – nicht mit der Begleitperson sprechen
  4. Respekt: Beachten Sie die Distanzzonen – Eigentum und Hilfsmittel nicht anfassen
  5. Normalität: Keine Angst vor Redewendungen – gängige Formulierungen sind ok!
  6. Sorgfalt: Vorsicht vor Diskriminierung – statt „Behinderte“ besser „Menschen mit Behindeurng“
  7. Ansehen: Suchen Sie Blickkontakt – Menschen aktiv ansehen
  8. Beachtung: Der Dolmetscher hat die Nebenrolle – Gesprächspartner ansehen
  9. Information: Kommunizieren Sie besser zu viel, als zu wenig – bei der Begrüßung etc.
  10. Bewusstsein: Die Behinderung ist nur ein Merkmal von vielen – den Menschen kennenlernen

Kategorie: Allgemein

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