Toy Like Me

Kinder lieben Spielzeug. Doch nicht immer bieten gestaltente Spielzeug-Einheitsmodelle oder idealisiert ausgearbeitete Puppen à la Barbie und Co eine hohe Identifikation der kleinen Spielzeugbesitzer. Die Spielzeugwelt kennt kaum Behinderungen oder Erkrankungen.
Eine Gruppe von Eltern macht mit der Aktion „Toy Like Me“ auf dieses Problem-Thema aufmerksam. Kinder brauchen Identifikation. Authentische Vorbilder stärken den kleinen Nachwuchs. „Toy Like Me“ setzt sich für lebensechtes Spielzug ein. Mit Erfolg. Unter dem Hashtag #ToyLikeMe laufen immer wieder Postings in den sozialen Netzwerken, die ihre Anerkennung für die Puppen mit Behinderungen zum Ausdruck bringen. Das Thema verfolgen lohnt sich. Schon im letzten Jahr gab es Diskussionen um Spielzeug wie Barbie. Sie stehen in Kritik ein unerreichbares Idealbild zu verkörpern und somit für (manche) Kinder einen eher ungünstigen Einfluss zu haben.

Der britische Spielzeughersteller Makie bietet individuelle Puppen nach Maß direkt aus dem 3D-Drucker, konfigurierbar mit Behinderungen. Fortan gibt es Brillenträger-Puppen, am Stock gehende, mit Hörgeräten versehene Puppen. Auch vor Geburtsmal im Gesicht macht die Firma Makie keinen Halt. Für die Kleinen ist das mehr als riesig. Identifikation. Akzeptanz. Erleichterte Eltern. Welche Ideen die Spielzeugmacher sonst noch haben stellen sie auf ihrer offiziellen Makie Facebook-Seite zur Ansicht. Für die kleinen zukünftigen Spielzeug-Bespaßer ist das mehr als riesig. Ein solches induviduelles Spielzeug schafft Identifikation. Akzeptanz. Erleichterte Eltern. Es bietet mehr Raum zur freien Entfaltung der Kinder.

Die Gruppe „Toy Like Me“ appelliert an die großen Hersteller wie Lego und Playmobil (u.v.m), Spielzeuge auch lebensecht darzustellen und anzubieten. Für Kinder ist das in deren Entwicklung ein wichtiger Schritt.

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