Promis sagen… Markus Maria Profitlich

In der Serie “Promis sagen…” lassen wir Prominente zu Wort kommen, die uns ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema “Behinderung” mitteilen möchten.

Geschrieben hat mir diesmal Markus Maria Profitlich bekannt aus dem Fernsehen, wie zum Beispiel der „Wochenschow“, „Mensch Markus“ oder mit seiner aktuellen Bühnentour „Stehaufmännchen“.

 

Hier meine Fragen an Markus Maria Profitlich:

Haben Sie bei Ihrer Arbeit oder auch im Privatleben persönlich Erfahrung mit Behinderung oder behinderten Menschen gemacht? Hat dies Ihre innere Haltung zu diesem Thema beeinflusst oder gar zu einer neuen Lebensauffassung geführt?

Ich habe sowohl in meinem Privatleben wie auch bei der Arbeit persönliche Erfahrungen mit behinderten Menschen gemacht.

Meine innere Haltung wurde von meinen Eltern geprägt, die sehr sozial eingestellt waren, wo es egal war, ob der andere schwarz oder gelb, mit Krücken oder im Rolls Royce kam. Außerdem habe ich auf meinen Tourneen in den letzten Jahren immer wieder  Kontakt  mit Menschen, die an körperlichen oder geistigen Behinderungen leiden.

Gibt es für Sie eine Geschichte oder Anekdote – lustig, nachdenklich stimmend oder auch tragisch – die Sie uns in diesem Zusammenhang mitteilen möchten?

Eine lustige Geschichte fällt mir in diesem Zusammenhang ein; in den 90iger Jahren leitete ich eine Ferienfreizeit. Ein stark gehbehinderter Junge ging an unserem Zelt vorbei. Er wurde von den anderen gehänselt und er rief nur zurück:“ ich bin nicht behindert , meine Schuhe sind zu eng!“ Danach war Ruhe.

Vertreten Sie, eventuell durch eigene Erfahrungen ausgelöst, bestimmte Ansichten zum Umgang mit dem schwierigen Thema ‚Behinderung’ in der Öffentlichkeit, zur Sozialpolitik, zur Rolle der Medizin oder des Gesundheitswesens?

Meiner Meinung nach , müsste vielmehr Aufklärung passieren und es muss viel natürlicher mit dem Thema „Behinderung“ umgegangen werden. Ich bin seit Jahren Botschafter bei „Wünsch Dir was“ und bin dadurch natürlich oftmals in Kontakt mit schwer – bzw. schwerstbehinderten Menschen gekommen, was auf der einen Seite manchmal auch sehr tragisch sein kann, aber auch oft sehr viel Freude bereitet.

Können Sie sich in die Lage Betroffener hineinversetzen? Würden Sie, wären Sie selbst betroffen, trotz der körperlichen Einschränkungen versuchen, im Rahmen des Möglichen Ihre bisherige (künstlerische) Arbeit fortzusetzen?

Auf jeden Fall kann ich mich in die Lage Betroffener hineinversetzen. Trotz körperlicher Einschränkungen würde ich mein komisches Talent versuchen fortzusetzen. Beispiele hierfür gibt es genug, wie den Kabarettisten Martin Fromme, Gabi Köster oder Wolfgang Schäuble.

Ich bedanke mich herzlich bei Markus Maria Profitlich für das Interview.  

Weiterführende Links:
Markus Maria Profitlich Homepage

Als ich Kontakt zu Herrn Profitlich aufnahm, sagte er mir, dass er mich persönlich kennenlernen möchte und lud mich kurzerhand in seine aktuelle Bühnentour „Stehaufmännchen“ in das Savoy Theater, Düsseldorf ein. In der Bühnenpause hatte ich Backstage ein sehr angenehmes Gespräch mit ihm, aus dem dann auch dieses Interview entstand.

Alles in allem war es ein sehr amüsanter Abend der für Kurzweil sorgte und ich kann jedem nur empfehlen das „Stehaufmännchen“ einmal zu besuchen.

Ein Kommentar zu Promis sagen… Markus Maria Profitlich

  1. vilko

    Hallo
    der drogenberater der selbst Tabletten wollte war super.
    Ich habe noch eine Idee:
    sein alter freund kommt ins Büro, hat ein beratungsgespräch mit der Scheffin.
    Trifft zufällig auf in
    Bruder was machst du den hier…
    drogenberater versucht diplomatisch zu sein…
    Dieler versucht Haschisch zu verkaufen…
    gruß

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