Alle Menschen sind behindert – aber wir wissen es wenigstens

„Alle Menschen sind behindert – aber wir wissen es wenigstens“ war die Aussage Wolfgang Schäubles im Gegensatz zu „wer behindert ist, muss verbittern“ in seinem Interview mit Bezug auf seine Behinderung.

Ich finde es wirklich erstaunlich, was dieser Mann trotz seiner siebzig Jahren und einer Querschnittlähmung als Bundesfinanzminister noch leistet und noch viel erstaunlicher ist es, dass über 20 Jahre vergangen sind, bis Wolfgang Schäuble sich öffentlich zu seiner Behinderung äußert.

Was ich auf jeden Fall nachvollziehen kann ist, das Wolfgang Schäuble nicht fotografiert werden mag, wenn er sich eine Rampe „hochquält“. Man steht als Rollstuhlfahrer oder wenn man sich nicht mehr „normal“ fortbewegt, immer im Fokus. Einbildung? Ich denke nicht, sonst gäbe es nicht die so genannten Berührungsängste von denen immer geredet wird.

Zum Nachlesen:
Artikel Wolfgang Schäuble Focus vom 18.10.2012
Artikel Wolfgang Schäuble DIE WELT 18.10.2012
Artikel Wolfgang Schäuble Spiegel Online vom 16.12.2012

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