Teilhabe am Arbeitsleben, Teil 2

AutoMax Mustermann entschied sich für den beschwerlichen Weg vor das Sozialgericht und reichte mittlerweile Klage ein. Klar hatte er ein grummeliges Gefühl im Bauch, aber er dachte sich, wenn er diesem Weg nicht folgt, hat er eh verloren, denn alleine ist das Auto unmöglich tragbar und somit auch der Arbeitsplatz in Gefahr.

Bei Recherchen im Internet fanden sich gute Informationen beim Verein Mobil mit Behinderung, dies und der Anruf beim zuständigem Sozialgericht zeigten auf, was zu tun war. Die erforderlichen Unterlagen waren schnell kopiert,Paragraphenzeichenordentlich nummeriert und mit einem ausführlichem Inhaltsverzeichnis versehen, denn das Gericht soll sich ja schnell einen Überblick zum Sachverhalt verschaffen, und man hinterlässt auch einen besseren Eindruck. Termine vor Ort gab es nicht, also Nümmerchen ziehen, wie bei der ARGE, und die Klage ward aufgenommen.

BriefkastenZu Herrn Mustermanns Überraschung lag schon ein paar Tage später ein Brief vom Sozialgericht im Postkasten. Inhalt: Antrag auf Prozesskostenbeihilfe und der Fragebogen zur Person.

Beide Parteien, verklagter Kostenträger wie Herr Mustermann, haben nun sechs Wochen Zeit, geforderte Unterlagen mit entsprechenden Nachweisen bei Gericht vorzulegen. Na dann mal ran ans Aktenwälzen.

 

Was bisher geschah:

Teilhabe am Arbeitsleben, Teil 1

Wie’s weiterging:

Teilhabe am Arbeitsleben, Teil 3

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