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[Bild: Smilie liest im Text] Wasserski

 


Wasserski für Rollstuhlfahrer, geht das überhaupt??!!


Von Freddy Pritzkau

Geschicklichkeit, Rasanz und Fun-Faktor und noch dazu auf dem Wasser; das sind Dinge, die mit körperlichen Behinderungen nicht zusammengehen; so zumindest die landläufige Meinung. Die Attraktion des Wasserskifahrens spricht aber seit einigen Jahren doch auch etliche Rollifahrer so an, daß sie sich Gedanken machten, wie es ihnen wohl auch möglich wäre, diesen Sport auszuüben. Und sie kamen auf folgende Ideen:

Man nehme ein Wakeboard, montiere einen Sitzrahmen mit Bespannung der ausreichend Sicherheit und Halt bietet fest darauf, bringe noch eine Aufnahme für die Füße an und ab geht's. Wenn es denn so einfach wäre...



[Bild: Wasserski-Sitz]


Was für Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Die Technik, ein Board so auszurüsten, daß es einem Rollstuhlfahrer ermöglicht, damit Wasserski zu fahren, ist mittlerweile nicht mehr das Problem. Schwierig ist vielmehr, die Barrieren in den Köpfen der potentiellen Wasserski-Fahrer zu knacken: Kann ich das? Ist das gefährlich? Tut das etwa weh? (Besonders am Anfang nach spektakulären Abflügen gefragt)

Was für Voraussetzungen braucht es also? Zunächst die wichtigsten: Wagemut für Neues und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Wie in jedem Sport ist der Anfang das Schwierigste und manchmal ganz schön frustrierend. Wer auch nach dem fünften oder zehnten Startversuch noch nicht locker und lächelnd seine Runden dreht, sondern immer wieder abgesoffen ist, glaubt kaum noch, daß die Anderen, die er in der Ferne fahrend bewundert, ebenso angefangen haben. Doch hat man erst mal den Startbogen raus, kommt sehr schnell viel Spaß auf. Dann reizt die Steigerungen: Kurven fahren, Slalom, Sprünge...


[Bild: Wasserskifahren-Bild 1][Bild: Wasserskifahren-Bild 2][Bild: Wasserskifahren-Bild 3]


Ach so, was braucht es für körperliche Voraussetzungen? Ich kann hier nur aus meinen Erfahrungen argumentieren und würde sagen, daß ausreichende Armfunktion die wichtigste Voraussetzung ist, ansonsten kann alles über das geeignete Board kompensiert werden. Aber vielleicht überrascht mich ja auch noch mal jemand mit einer Idee, wie auch teilweise eingeschränkte Armfunktion ausgeglichen werden kann.


Wann und wo?

Bleibt noch die Frage, wann und wo man als Rollstuhlfahrer, der jetzt Blut geleckt hat, mal ausprobieren kann, ob man bald auch zu den Süchtigen zählt.

Da bleibt nur: Bei » H2Oski.de unter Termine nachschauen, anmelden und dabei sein.


» H2Oski.de

 
 

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