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[Bild: Smilie liest im Text] Büchertipps

 


Die 4hc - Bücherecke

[Bild: lesender Smilie]Für die Leseratten unter Euch haben wir hier ein paar Lesetipps zusammengetragen. Oft sind diese Bücher von den Betroffenen selbst geschrieben worden, die ihre Erfahrungen oder Erlebnisse aus ihrer Sicht der Dinge mitteilen.

Falls Du ein Buch im Zusammenhang mit Behinderungen oder Krankheiten gelesen hast, das Dir besonders gut gefallen oder Dir weitergeholfen hat, schick uns den Titel und Autor an » info@4hc.de; wir empfehlen es weiter.

Euer 4hc - Team


[Bild: Buch] Neuerscheinungen

» Die ganze Welt im Sinn (über James Holman)
erschienen März 2009

» Und trotzdem lebe ich (Gerald Uhlig-Romero)
erschienen März 2009

» Meine zwei Leben (Karlheinz Hackl)
erschienen März 2009

» Immer noch träume ich von Deutschland (Bruni Prasske)
erschienen Mai 2009

» Handicaps 2010 (Phil Hubbe)
erschienen Juli 2009

» Ich bin eine Insel (Sandra Schadek)
erschienen Juli 2009


[Bild: Buch] Ratgeber: Recht & Soziales

» Sozialhilfe, Schwerbehindertenrecht & Pflegeleistungen
» Finanzielle Hilfen für Menschen mit Behinderung
» Praxisratgeber Persönliches Budget

[Bild: Buch] Ratgeber: Hilfsmittel

» Rollstuhlversorgung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (DRS)

[Bild: Buch] Ratgeber: Liebe & Sexualität

» Hautnah (Lothar Sandfort)
» Sexualität bei Querschnittlähmung (Ducharme/Gill)
» Was macht Ihr Sohn denn da? (Ilse Achilles)

[Bild: Buch] Ratgeber: Sport & Fitness

» Teamspirit (Achim Dunker)

[Bild: Buch] Ratgeber: Barrierefrei Reisen

» Handicapped-Reisen Deutschland 2009

[Bild: Buch] Kinder & Familie

» Glück, ich sehe dich anders (Melanie Ahrens)

[Bild: Buch] Liebe & Partnerschaft

» Muß es denn gleich Liebe sein? (Franz-Joseph Huainigg)

[Bild: Buch] Lebensgeschichten

» Don't worry, weglaufen geht nicht (John Callahan)
» Warum sollte ich jemand anderes sein wollen? (Fredi Saal)
» Leben kann man nur sich selber (Fredi Saal)
» Steh auf! (Boris Grundl)
» Auch Schildkröten brauchen Flügel! (Franz-Joseph Huainigg)
» Und trotzdem lebe ich (Gerald Uhlig-Romero)
» Meine zwei Leben (Karlheinz Hackl)
» Ich bin eine Insel (Sandra Schadek)

[Bild: Buch] Lebenssport

» Ich bin von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt (Marianne Buggenhagen)
» Ich lass mich nicht behindern (Gérald Métroz)
» Lieber Arm ab als arm dran (Rainer Schmidt)
» Spielend das Leben gewinnen (Rainer Schmidt)
» Das ganze Leben umarmen (Bettina Eistel)

[Bild: Buch] Lebensreisen

» Trotzdem China (Marcel Bergmann)
» Mein Traum von Indien (Andreas Pröve)
» Meine orientalische Reise (Andreas Pröve)
» Dem eigenen Leben auf der Spur (Felix Bernhard)
» Im Rolli zu den schönsten Inseln der Weltmeere (Dorothea J. Legel)
» Immer noch träume ich von Deutschland (Bruni Prasske)

[Bild: Buch] Humor

» Du störst! (John Callahan)
» Der Stuhl des Manitou (Phil Hubbe)
» "Das kann ja heiter werden" (Iren Bischofberger)

[Bild: Buch] Kulturgeschichte

» Die ganze Welt im Sinn (über James Holman)
» Öffne mir das Tor zur Welt! (über Helen Keller)

[Bild: Buch] Bildbände

» Carole - aus der Norm (Monica Beurer)

[Bild: Buch] Kalender

» Handicaps 2010 (Phil Hubbe)

[Bild: Buch] Selbstbestimmt Leben

» "Wir sind nicht mehr aufzuhalten" (Ottmar Miles-Paul)
» "Graadse leeds" - "jetzt erst recht!" (Bifos-Schriftenreihe)



[Bild: Icon mit Bleistift]Tipp: Du kannst alle Bücher aus dieser Liste - neu oder gebraucht - auch selbst erwerben. Klicke dazu einfach auf das Bild des gewünschten Buchs oder unterhalb auf Autor und Titel. Du wirst dann automatisch und ohne Kaufverpflichtung zu unserem Partner in Sachen Bücher weitergeleitet.



Andrea Meiling/Rainer Lehmann:
Sozialhilfe, Schwerbehindertenrecht & Pflegeleistungen
Tricks, Tipps, Formularerklärungen für Familien


[Bild: Umschlagbild]Einfach und verständlich werden hier sämtliche Fragen rund um und für Behinderte und ihre Leistungen erklärt. Dabei wird besonders auf die verschiedenen Rechte von Familien und behinderten Kindern eingegangen. Formulare werden leicht in den bewährten Punkt- für- Punkt- Verfahren erläutert und an jedes Kapitel schließt sich eine umfangreiche Tippsammlung an, sowie diverse Anlaufstellen und Hilfen werden vorgestellt. In diesem Umfang stellt auch dieser Band wieder einmal unter Beweis, dass Ratgeber nicht unverständlich sein müssen.

[Bild: Buch]
» Andrea Meiling/Rainer Lehmann: Sozialhilfe, Schwerbehindertenrecht & Pflegeleistungen, Meiling 2007, 100 Seiten, broschiert





Bernd Röger:
Finanzielle Hilfen für Menschen mit Behinderung
Zuschüsse, Vergünstigungen, Erleichterungen kennen und voll ausschöpfen


[Bild: Umschlagbild]Antworten auf häufige Fragen: Dieser Fachratgeber bietet schnelle Orientierung und weist den Weg durch den Antrags- und Adressdschungel. Denn Menschen mit Behinderung wissen oft nicht:

• Welche Möglichkeiten finanzieller Hilfe gibt es?
• Wann stehen ihnen diese zu?
• Wo müssen sie beantragt werden?

Der speziell auf diesem Gebiet erfahrene Autor informiert gezielt über die zahlreichen Vergünstigungen und Erleichterungen, die Menschen mit Behinderung - im täglichen Leben, auf Reisen, Veranstaltungen, im Beruf - offen stehen, und wie man sie bekommt.

Mit praktischen Handlungsempfehlungen sowie einem Glossar zu wichtigen Fachbegriffen.

[Bild: Buch]
» Bernd Röger: Finanzielle Hilfen für Menschen mit Behinderung, Walhalla u. Praetoria 2008, 144 Seiten, broschiert





Manuela Trendel:
Praxisratgeber Persönliches Budget
Mehr Selbstbestimmung und Selbständigkeit für behinderte Menschen


[Bild: Umschlagbild]Neuer Rechtsanspruch für behinderte Menschen: Statt einer traditionellen Sachleistung können behinderte Menschen ab 1. Januar 2008 alternativ zur Sachleistung eine monatliche Geldleistung erhalten. Dieser Fachratgeber informiert praxisnah über die Gestaltungsmöglichkeiten sowie die rechtlichen und fachlichen Grundlagen. Beispiele aus der Praxis veranschaulichen die Vorgehensweise von der Idee bis zum Budget.

Wer kann ein Persönliches Budget erhalten? Wofür kann ein Persönliches Budget verwendet werden? Wie bemisst sich die Höhe eines Persönlichen Budgets? Was bedeuten einzelne Fachbegriffe konkret?

Hilfreich für Budgetnehmer, gesetzliche Betreuer, Leistungsanbieter sowie Leistungsträger.

[Bild: Buch]
» Manuela Trendel: Praxisratgeber Persönliches Budget, Walhalla u. Praetoria 2008, 112 Seiten, broschiert





Susanne Bröxkes/Ute Herzog (Hrsg.):
Rollstuhlversorgung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Ein Leitfaden mit rechtlichen Aspekten, Erfahrungsberichten und vielen Tipps rund um den Rollstuhl


[Bild: Umschlagbild]Mobilität, Aktivität, Selbständigkeit – Die Grundvoraussetzung hierfür ist bei gehbehinderten Menschen ein gut angepasster und eingestellter Rollstuhl. Dies gilt für Erwachsene und noch viel mehr für Kinder und Jugendliche. Dieses Buch soll vor allem Rollstuhlfahrern, Eltern behinderter Kinder, aber auch Fachleuten bei der Wahl des Rollstuhls und des Zubehörs helfen und Tipps zur Anschaffung geben. Es richtet sich dabei an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, legt aber einen Schwerpunkt auf die Besonderheiten bei der Versorgung von Kindern. Grundlegende Informationen zu Handhabung, Wartung und Pflege des Rollstuhls sind genauso enthalten wie Tipps und Hinweise zur Bestellung eines Rollstuhls sowie ein Kapitel über die Rechtsgrundlagen. Ergänzt wird das Buch durch viele weiterführende Informationen zu den Themen Rollstuhltraining, Mobilitätstraining und Sportmöglichkeiten. Der Anhang enthält nützliche Hinweise auf Kontaktadressen und Literaturvorschläge.

Der Erlös aus dem Verkauf des Buches geht an den Fachbereich Kinder- und Jugendsport im DRS e.V.

Zu beziehen ist es über die » DRS-Geschäftsstelle oder den Buchhandel.

[Bild: Buch]
» Susanne Bröxkes/Ute Herzog (Hrsg.): Rollstuhlversorgung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V., 2., überarbeitete Auflage 2004, 264 Seiten, broschiert





Lothar Sandfort:
Hautnah
Neue Wege der Sexualität behinderter Menschen


[Bild: Umschlagbild]Beziehungen mit Nähe und Sexualität zu leben, ist für Menschen mit Behinderung äußerst schwierig. Kontakt aufnehmen – gängiges Schönheitsideal – Orte für Intimität – erotische Hilfsmittel – sind nur einige Themen, die alle interessieren, über die aber nie offen gesprochen wird. Dieses elementare Bedürfnis behinderter Menschen greift das Buch facettenreich auf – mit Tipps und Kontaktadressen.

"Der Autor ist Psychologe und seit 30 Jahren querschnittgelähmt. Er sieht im Erleben von Partnerschaft und Sexualität einen entscheidenden Bereich für die Umsetzung des Selbstbestimmungsprozesses von Behinderten. Grundlage für diesen Band sind Erfahrungsberichte, die er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in der Sexualberatung im Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter" (ISSB) erhalten hat. Zudem beschreibt er, wie die Arbeit mit behinderten Menschen in dieser Beratungsstelle durchgeführt wird." (ekz-Informationsdienst Nr. 10/03)

[Bild: Buch]
» Lothar Sandfort: Hautnah, AG SPAK, 2., überarbeitete Auflage 2006, 148 Seiten, broschiert





Stanley H. Ducharme/Kathleen M. Gill:
Sexualität bei Querschnittlähmung
Antworten auf Ihre Fragen


[Bild: Umschlagbild]"Was Sie schon immer über Sex wissen wollten." Fragen und Antworten, wie Querschnittgelähmte trotz Behinderung eine befriedigende Sexualität leben können.

"Das Buch bietet eine überaus wichtige Hilfe für Querschnittgelähmte, für ihr soziales Umfeld und für professionelle HelferInnen, die beginnen nachzufragen. Es gehört zu den wenigen Büchern, die besser ganz ohne große Dankes-Erwartungen, wie nebenbei, verschenkt werden sollten. Ein Buch, das – um gelesen zu werden – seine Zeit abwarten muss. Die Zeit kommt für jeden Querschnittgelähmten, der wieder beginnt, sich dem Leben zuzuwenden und vor allem der Lust." (socialnet)

Wie können Menschen trotz einer Querschnittlähmung eine befriedigende Sexualität leben und erleben? Diese Frage wird in dem offen und mitfühlend geschriebenen Handbuch kenntnisreich im Frage-Antwort-Stil beantwortet. Die Autoren vermitteln praktische Informationen in einer verständlichen, anschaulichen und sachlichen Art. Sie beziehen Erfahrungen von querschnittgelähmten Menschen ein und berücksichtigen verschiedene Lebensstile, Werte und sexuelle Orientierungen.

[Bild: Buch]
» Stanley H. Ducharme/Kathleen M. Gill: Sexualität bei Querschnittlähmung, Huber 2006, 148 Seiten, broschiert





Ilse Achilles:
Was macht Ihr Sohn denn da?
Geistige Behinderung und Sexualität


[Bild: Umschlagbild]Dass geistig behinderte Menschen ein Recht auf ihre Sexualität haben, ist wohl unumstritten. Helfer und Eltern allerdings sind auf den sexualpädagogischen Alltag mit geistig behinderten Menschen oft schlecht vorbereitet. Sie fühlen sich hilflos und suchen Antworten auf ihre drängenden Fragen: Wie kläre ich ein behindertes Kind auf? Welche Verhütungsmethode ist die beste? Wie kann ich die sexuelle Entwicklung sinnvoll unterstützen?

Ilse Achilles, Journalistin und Mutter eines geistig behinderten Jungen, gibt Antworten auf viele sexualpädagogische Alltags- und Spezialfragen, ohne Rezepte anzubieten. Sie beschreibt typische Situationen und geht auf peinlich verschwiegene Probleme ein, die Helfern und Eltern begegnen. Informationen zur Verhütung, Sterilisation, Homosexualität sowie Interviews mit Familienangehörigen und hilfreiche Adressen runden dieses Buch ab.

Eine wichtige Informationsquelle für alle, die geistig behinderten Menschen zu einem zwanglosen Umgang mit Sexualität verhelfen wollen.

[Bild: Buch]
» Ilse Achilles: Was macht Ihr Sohn denn da?, Reinhardt, 4., überarbeitete Auflage 2005, 135 Seiten, broschiert





Achim Dunker:
Teamspirit
Crewmanagement für Skipper und Mannschaft


[Bild: Umschlagbild]Crewmanagement ist auf jeder Yacht überlebenswichtig. Das Buch erklärt exakt, wie Crewmanagement funktioniert, damit echter Teamspirit entsteht. Nur dann kann die Mannschaft Fehler vermeiden und im Notfall den Schaden begrenzen. Der Autor zieht Team- und Motivierungskonzepte aus anderen Leistungssportarten wie Fußball heran. Für eine bessere Kommunikation an Bord liegen spezielle Kommunikationskarten (»Grün, Gelb und Rot«) dem Buch bei. Überdies gibt der Autor viele nützliche Ratschläge zum Segeln mit Schülern, zum Segeln als Sozialisierungsmaßnahme und als Lebenshilfe für Behinderte.

In dem Buch legt der Autor auch seine Erfahrungen und Tipps im Behindertensegeln dar. Ergänzt wird es durch Erlebnisberichte von Skippern und Therapeuten, die regelmäßig mit Blinden und Asperger-Autisten auf Törn gehen.

Achim Dunker ist Diplom-Fotoingenieur und Skipper der 12mR-Yacht »Anita«, mit der er 2006 einen Törn von Spitzbergen nach Island unternahm, für den er neben dem Goldenen Kompass der Segelkameradschaft »Das Wappen von Bremen« noch weitere Auszeichnungen erhalten hat.

»Team Spirit ist eine Fundgrube von Erkenntnissen und Erfahrungen, von der jeder -- als Skipper und Segler, im Beruf und in der Familie pofitieren kann.« (Nautische Nachrichten, Januar 2009)

[Bild: Buch]
» Achim Dunker: Teamspirit, Pietsch 2008, 159 Seiten, broschiert





Yvo Escales:
Handicapped-Reisen Deutschland 2009
Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Ferienbauernhöfe für Gehbehinderte & Rollstuhlfahrer


[Bild: Umschlagbild]Rollstuhlfahrer und andere Behinderte haben es nicht leicht, geeignete Hotels und Ferienunterkünfte zu finden, die ihren Bedürfnissen angepasst sind. Mit Hilfe des vorliegenden Werkes können sie sich ausführlich über behindertengerechte Urlaubsmöglichkeiten in Deutschland informieren.

Der Urlaubsratgeber gilt im deutschsprachigen Raum als das umfangreichsten und ausführlichste Nachschlagewerk über rollstuhl- und behindertengeeignete Beherbergungsbetriebe. Der Leser findet in allen 16 Bundesländern behindertengeeignete Unterkünfte wie Hotel, Pensionen, Ferienbauernhöfe, und, und, und ...

Der Ratgeber enthält präzise Angaben über stufenlose Eingänge, ausreichend breite Türen, große, rollstuhlgeeignete Badezimmer mit rollstuhlbefahrbaren Duschen und anderen Behindertenhilfsmitteln. Zusätzliche Hinweise auf mögliche Hilfs- und Pflegedienste für Behinderte und Betagte vor Ort und Angaben über die Infrastruktur mit rollstuhlgeeigneten Ausflugszielen machen dieses Verzeichnis zu einem unverzichtbaren Ratgeber für alle, die einen behindertengeeigneten Urlaub in Deutschland verbringen wollen.

[Bild: Buch]
» Yvo Escales: Handicapped-Reisen Deutschland 2009, Fremdenverkehrs Marketing, 20., vollständig überarbeitete Auflage 2008 (= Ausgabe 2009), 447 Seiten, broschiert





Melanie Ahrens:
Glück, ich sehe dich anders
Mit behinderten Kindern leben


[Bild: Umschlagbild]Hinsehen und die kleinen Wunder erkennen - Melanies Motto für ihr Leben mit den behinderten Töchtern.

Melanie und Rolf lernen sich mit Anfang 20 kennen. Ihr Traum ist es, zu heiraten und Kinder zu haben. Als kurz nach der Hochzeit Louise geboren wird, scheint ihr Glück vollkommen. Doch die Freude über die Tochter schlägt in Verzweiflung um: Louise leidet am Down-Syndrom - und ein behindertes Kind passt nicht in die heile Welt des jungen Paares. Doch Louise erobert die Herzen ihrer Eltern! Melanie und Rolf wollen sie nicht mehr hergeben. Und dann wird Melanie erneut schwanger. Sie hofft auf ein gesundes Geschwisterchen für Louise ...

[Bild: Buch]
» Melanie Ahrens: Glück, ich sehe dich anders, Lübbe 2006, 288 Seiten, broschiert





Franz-Joseph Huainigg:
Muß es denn gleich Liebe sein?
Eine Rollstuhlhochzeit


[Bild: Umschlagbild]In diesem autobiografischen Buch erzählt Franz-Joseph Huainigg - von Kindheit an schwerstbehindert - wie er seine spätere Frau Judit kennen und lieben gelernt hat. Die anfänglichen Zweifel, Schwierigkeiten und Prüfungen, die eine solche Partnerschaft für beide Seiten mit sich bringt, werden dabei ebensowenig unterschlagen wie die Ratlosigkeit der künftigen Schwiegereltern und das heikle Thema Familiengründung.

Franz-Joseph Huainigg wurde 1966 in Kärnten geboren. Studium der Germanistik und Medienkommunikation an der Universität Klagenfurt. Kinderbuchautor, Krüppelkabarettist und engagierter Mitkämpfer in der Integrationsbewegung für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen. Er promovierte 1994 und lebt heute mit Frau und Tochter in Wien.

[Bild: Buch]
» Franz-Joseph Huainigg: Muß es denn gleich Liebe sein?, Heyn 1997, 151 Seiten, gebunden

» Reprint 2001




John Callahan:
Don't worry, weglaufen geht nicht
Autobiographie


[Bild: Umschlagbild]Kann man Humor - dazu noch zersetzenden, tabubrechenden, zwerchfellerschütternden Humor - in der Geschichte eines 38-jährigen Cartoonisten finden, der sowohl querschnittgelähmt wie auch trockener Alkoholiker ist? Die Antwortet lautet: ja! - wenn dieser Cartoonist John Callahan ist - dessen berüchtigtes Werk die Seiten von Omni, Penthouse und dem New Yorker zierte - und wenn er sich durch seine eigenen Worte und Bilder mitteilt.

Allerdings ist Callahans unzensierter Bericht seines leidigen, manchmal unsäglichen Lebens auch wirklich anregende Lektüre: Ohne in Selbstmitleid oder -gerechtigkeit zu verfallen, verrät uns dieses befreiende Buch, wie ein mit einer gesunden Libido ausgestatteter Querschnittgelähmter Sex hat, wie es sich im schier ausgangslosen Labyrinth des Sozialhilfesystems lebt, woher ein Cartoonist seine Einfälle bekommt, und wie ein Mann, der eigentlich keinen Grund mehr hat, noch an irgend etwas zu glauben, zu seinem ganz eigenen Glauben findet.

"Ich als Behinderter nehme mir das Recht, behindertenfeindliche Witze zu machen. Und alle lachen verschämt oder offen." (John Callahan)

[Bild: Buch]
» John Callahan: Don't worry, weglaufen geht nicht, Eichborn 1992, 292 Seiten, gebunden

» Taschenbuchausgabe




Fredi Saal:
Warum sollte ich jemand anderes sein wollen?
Erfahrungen eines Behinderten


[Bild: Umschlagbild]Fredi Saal, Jahrgang 1935, hat uns mit diesem Buch seine Lebensgeschichte geschenkt: Als Kind in eine Anstalt für geistig Behinderte gesteckt, als nicht bildungsfähig eingestuft, fand er schließlich als Schriftsteller für schwierige ethische Fragen die richtigen Antworten.

Die Lektüre seiner Geschichte ist atemberaubend – zugleich ein Sittengemälde der Nachkriegsjahrzehnte in der Bundesrepublik: Wie er unter unendlichen Mühen zwischen ebenso vielen behindernden wie hilfreichen Menschen seinen Weg zu sich selbst und seinen Standort in dieser Gesellschaft findet. Im Kampf gegen das Mitleid mit Behinderten hält er den Nichtbehinderten ebenso schonungslos wie liebevoll den Spiegel vor. So wurde er zum Vorkämpfer und Sprachrohr für das Selbstbestimmungsrecht Behinderter.

Dies ist keine Pflicht-, sondern eine Lustlektüre – eben ein Geschenk – für alle, die darum kämpfen, mit ihrer körperlichen, psychichen oder geistigen Behinderung als gleichberechtigte Bürger anerkannt zu werden, für ihre Angehörigen, und für alle Professionellen, die von ihnen leben und als Gegenleistung bereit sind zu lernen, sie nicht ändern zu wollen, sondern sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Zu beziehen ist das Buch » über den Verlag oder den Buchhandel.

[Bild: Buch]
» Fredi Saal: Warum sollte ich jemand anderes sein wollen?, Paranus, Neuausgabe 2002 (zuerst erschienen 1992), 240 Seiten, broschiert





Fredi Saal:
Leben kann man nur sich selber
Essays und autobiographische Texte


[Bild: Umschlagbild]Fredi Saal wurde in einer Zeit geboren, in der anerkannte Wissenschaftler spastisch gelähmte Menschen als unzurechnungsfähig und gefährlich beschrieben: "Manche Spastiker zeigen sogar einseitige Begabungen, besonders in musikalischer Beziehung, aber zu vollwertigen Menschen werden sie doch kaum (...). Alles Üble, was den Krüppeln nachgesagt wird, sie seien heimtückisch, verschlagen, rachsüchtig usw., bezieht sich ausschließlich auf den Spastiker" (Alfred Lorenz: Ich durfte helfen, Leipzig 1939).

Der Kampf gegen solche tief sitzenden Einstellungen und Diskriminierungen hat in der Bundesrepublik Deutschland erst nach dem zweiten Weltkrieg zögerlich angefangen. In den 50er Jahren begann Fredi Saal die Erfahrungen seiner Jugendzeit als Heiminsasse auf der Suche nach Anerkennung und Begegnung mit anderen Menschen aufzuschreiben. In zahllosen Aufsätzen, Vorträgen und Radiofeatures hat er seitdem den schwierigen Prozeß der Emanzipation behinderter Menschen reflektiert. Die Bedeutung der Texte von Fredi Saal liegt darin, daß sie politische Entwicklungen und gesellschaftliche Auffassungen an der existentiellen Wirklichkeit behinderter Menschen überprüfen. Autobiographische Überlegungen verdichten sich so zu grundsätzlichen philosophischen Fragestellungen.

Jeder Text dieses Buches ist ein abgeschlossener Zusammenhang; gemeinsam ergeben sie ein Spiegelbild der Situation behinderter Menschen in der Bundesrepublik seit dem zweiten Weltkrieg.

Zu beziehen ist es » über den Verlag oder den Buchhandel.

[Bild: Buch]
» Fredi Saal: Leben kann man nur sich selber, Verlag Selbstbestimmtes Leben / BVKM e.V. 1994, 160 Seiten, gebunden





Boris Grundl:
Steh auf!
Bekenntnisse eines Optimisten


[Bild: Umschlagbild]Er ist Mitte zwanzig und hoffnungsvoller Spitzensportler, als es passiert: ein Unfall – und Boris Grundl ist querschnittgelähmt. Doch er gibt nicht auf. Als erster Rollstuhlfahrer schließt er sein Studium der Sportwissenschaften ab. Er wird Verkäufer von Rollstühlen, steigt zum Marketing- und Vertriebsdirektor in einem Großkonzern auf. Nebenbei wird er einer der besten Rollstuhl-Rugby-Spieler der Welt. Heute ist er ein erfolgreicher Business-Coach und beeindruckt durch seine Authentizität.

In seinem Buch zeigt Boris Grundl, wie er sein Schicksal am absoluten Tiefpunkt in die eigene Hand genommen hat, um sein Leben selbstbestimmt und frei zu führen. Für den überzeugten Optimisten liegt heute das größte Glück darin, andere Menschen zur Entwicklung ihrer Potentiale zu inspirieren. Ein bewegendes Buch über mentale Stärke und Persönlichkeitsentwicklung und die Geschichte eines unglaublichen Lebens.

Boris Grundl, geboren 1965, ist Management-Trainer und Referent sowie Gastdozent an mehreren Universitäten. Er lebt mit seiner Familie in Trossingen/Baden-Württemberg.

»Grundl schreibt eingängig und lehrreich, die gekonnte Dramaturgie treibt den Leser durch den Stoff.« (Financial Times Deutschland, Axel Gloger)

[Bild: Buch]
» Boris Grundl: Steh auf!, Econ 2008, 232 Seiten, gebunden





Franz-Joseph Huainigg:
Auch Schildkröten brauchen Flügel!
Ein herausforderndes Leben


[Bild: Umschlagbild]Franz-Joseph Huainigg sitzt im Rollstuhl, wird beatmet, kann sein Leben nur mit einem persönlichen Assistenten führen - und steht doch mitten im Leben. Als Ehemann und Vater, Abgeordneter zum Nationalrat und Schriftsteller. Mit Engagement, Ideenreichtum und Humor setzt er sich seit Jahren dafür ein, dass die Integration behinderter Menschen endlich zur Selbstverständlichkeit wird. Er kämpft gegen Ignoranz und herablassendes Mitleid und zeigt durch sein reiches, erfülltes Leben, dass es Geist, Inspiration und Gemüt sind, die einen Menschen ausmachen.

[Bild: Buch]
» Franz-Joseph Huainigg: Auch Schildkröten brauchen Flügel!, Ueberreuter 2008, 256 Seiten, gebunden





Gerald Uhlig-Romero:
Und trotzdem lebe ich
Mein Kampf mit einer rätselhaften Krankheit


[Bild: Umschlagbild]Mein größter Feind ist in mir – eine Überlebensgeschichte

Eine seltene Krankheit zu haben ist ein Fluch, insbesondere in Deutschland. Es ist eine Hölle des Leidens, Wartens und Vertröstetwerdens, und oft genug wird der Kranke als Hypochonder abgestempelt. Gerald Uhlig-Romero erzählt von seiner jahrzehntelangen Odyssee zu den verschiedensten Ärzten, Quacksalbern und Wunderheilern. Sein Buch ist eine mitreißende Geschichte von Lebensmut und Durchhaltewillen.

Die Nöte von Menschen, die schwer krank sind, können sich Gesunde kaum vorstellen: Sie kämpfen nicht nur mit ihren Schmerzen und Behinderungen, sondern vor allem auch mit der eigenen Angst und Hoffnungslosigkeit. Und sie müssen mit der Ignoranz ihrer Umgebung rechnen, angefangen bei Familie und Freunden, die sich hilflos abwenden, über Ärzte und Gesundheitspolitiker, die viel zu oft zu fantasielos sind, um helfen zu können, bis hin zur breiten Öffentlichkeit, die Krankheit und Tod aus ihrer Wahrnehmung verdrängt.

Gerald Uhlig-Romero ist Träger eines ererbten Gendefekts (Morbus Fabry), der sich in Symptomen wie Schmerzattacken, Fieberschüben, Hornhauttrübung, Herzproblemen und Nierenfunktionsstörungen äußert und meist zu einem frühen Tod führt. Erst in seinem 53. Lebensjahr konnte dieser Defekt von den Ärzten diagnostiziert und therapiert werden – unendlich viele verzweifelte und qualvolle Jahre, in denen zuletzt eine Nierentransplantation überlebensnotwendig wurde. Diesem Schicksal hat der Autor gleichwohl ein erfolgreiches Leben abgetrotzt. Wie es ihm gelang, seiner Krankheit zu begegnen und in der Schule, in der Familie, im Beruf zu bestehen, davon erzählt er in diesem Buch, anekdotenhaft-heiter, kämpferisch, wütend, traurig und hoffnungsvoll.

• Ein authentisches Schicksal, packend erzählt
• Ein flammendes Plädoyer für eine bessere Medizin und ein Umdenken in der derzeitigen Organspendepraxis
• Der Besitzer des legendären »Café Einstein« ist im Kampf um Aufmerksamkeit für seltene Krankheiten sehr engagiert

Gerald Uhlig-Romero wurde 1953 in Heidelberg geboren und studierte Musik und Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Er arbeitete als Schauspieler, Regisseur, Autor und Künstler, und er ist Gründer und Inhaber des »Café Einstein Unter den Linden« und der dazugehörigen Galerie.

[Bild: Buch]
» Gerald Uhlig-Romero: Und trotzdem lebe ich, DVA 2009, 240 Seiten, gebunden





Karlheinz Hackl:
Meine zwei Leben
Ein ziemliches Theater


[Bild: Umschlagbild]Die Diagnose war endgültig: Gehirntumor. So groß wie ein Ei. Bösartig. Aber er gab nicht auf, stemmte sich gegen das Schicksal und führt heute sein zweites Leben. Auf der Bühne und mit seiner Familie. Glücklich und geheilt. »Meine zwei Leben« ist ein Plädoyer für Mut, Kraft, positives Denken. Und zeigt, dass es sich lohnt, nie aufzugeben. Egal, was kommt. Das Buch erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Menschen. Seine Anfänge auf der Bühne, sein hintergründiger Humor, sein politisches Engagement, seine Kunst, jedes Publikum zu faszinieren. Karlheinz Hackl vor und hinter dem Vorhang.

Karlheinz Hackl, geboren 1949, abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaft, debütierte 1972 am Theater der Courage, spielte von 1974 bis 1976 am Volkstheater und ist seit 1978 Ensemblemitglied am Burgtheater. Zahlreiche Film- und TV-Rollen. Seit 1988 ist Karlheinz Hackl auch als Regisseur tätig.

[Bild: Buch]
» Karlheinz Hackl: Meine zwei Leben, Ueberreuter 2009, 224 Seiten, gebunden





Sandra Schadek:
Ich bin eine Insel
Gefangen im eigenen Körper


[Bild: Umschlagbild]Sandra Schadeks Körper gehorcht ihr nicht mehr: Die tödliche Krankheit ALS, die durch Stephen Hawking ins Bewusstsein der Öffentlichkeit drang, hat ihre Nerven und Muskeln gelähmt, sprechen kann sie kaum noch. Geblieben sind der erst 36-jährigen Frau trotz allem ein unglaublicher Optimismus und die Fähigkeit, Kraft aus ihrer Situation zu schöpfen und ihr sogar humorvolle Seiten abzugewinnen. Ein eindrucksvoller Bericht.


» zur Homepage von Sandra Schadek

[Bild: Buch]
» Sandra Schadek: Ich bin eine Insel, Rowohlt 2009, 311 Seiten, broschiert





Marianne Buggenhagen:
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt
Die Autobiographie


[Bild: Umschlagbild]Eine Sportlerin mit Behinderung erzählt ihr Leben. Die Autobiographie der Grande Dame der deutschen paralympischen Leichtathletik und mehrfachen Paralympics-Gewinnerin (zuletzt Gold und Bronze in Peking 2008) Marianne Buggenhagen.

"Wenn ich den Sport nicht gehabt hätte, wäre ich im Pflegeheim gelandet oder asozial geworden."

"Ganze Scharen von Definitionskünstlern haben sich in der Vergangenheit daran versucht zu formulieren, was 'Behinderung' ist. Ein einschlägiges Universallexikon macht es sich einfach, klassifiziert uns als 'Menschen, die in ihren körperlichen bzw. geistig-seelischen Fähigkeiten durch Krankheit beeinträchtigt sind'. Nicht ganz zutreffend, wie ich finde."

"Wenn ich an die Jahre vor dem Rollstuhl denke, weiß ich: Ich möchte nie wieder laufen müssen." (Marianne Buggenhagen)

[Bild: Buch]
» Marianne Buggenhagen: Ich bin von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt, Sportverlag 1996, 159 Seiten, gebunden

» aktualisierte und erweiterte Zweitauflage 2001





Gérald Métroz:
Ich lass mich nicht behindern


[Bild: Umschlagbild]Gérald Métroz hat keine Beine mehr, und er kann sich auch nicht erinnern, je welche gehabt zu haben. Er war zwei Jahre alt, als ihm ein Zug beide Beine abtrennte. Doch als Jugendlicher hat Gérald nur ein Ziel: sein wie alle anderen, stets dabei sein. Schon als Zehnjähriger steht er mit Prothesen beim Eishockey als Torhüter auf dem Eis, später studiert er Soziologie, Englisch und Geschichte und arbeitet als Sportjournalist für Zeitungen und Radio. Nie wäre Gérald Métroz in jener Zeit ohne Prothesen auf die Straßen gegangen, das war bequem für seine Mitmenschen, die nicht mit seiner Behinderung konfrontiert wurden, aber höchst unbequem für ihn. Mit 25 verabschiedet sich Gérald von der Idee, zu sein wie alle anderen. Er qualifiziert sich im Rollstuhl-Tennis für die Paralympics in Atlanta, schreibt zwei Bücher, reist ausgiebig und entwickelt ein neues Selbstbewusstsein. Heute sagt der 39-jährige, international bekannte Eishockeyagent von sich: »Würde man mir meine Beine wieder schenken, ich würde sie nicht mehr wollen.«

Gérald Métroz, Radiomoderator, Buchautor, international erfolgreicher Spieler im Rollstuhl-Basketball und Rollstuhl-Tennis, bekannter Spielervermittler, Musiker, lebt in Martigny, Schweiz.

[Bild: Buch]
» Gérald Métroz: Ich lass mich nicht behindern, Scherz 2002, 175 Seiten, gebunden

» Taschenbuchausgabe




Rainer Schmidt:
Lieber Arm ab als arm dran
Grenzen haben - erfüllt leben


[Bild: Umschlagbild]Der Tag seiner Geburt war für seine Eltern ein Schock. Rainer Schmidt kam ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel zur Welt. Doch mit der Zeit lernten seine Familie und er 'normal' mit dieser Grenze umzugehen. Inzwischen ist Rainer Schmidt einer der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler geworden. Bei Welt- und Europameisterschaften für Behinderte gewann er 15 Titel, 5 Medaillen erhielt er während der Paralympics, 1992 sogar Gold im Einzel.

Mit 26 Jahren gab er seine Stelle als Beamter auf und studierte Theologie. Inzwischen ist er evangelischer Pastor. Aufgeschlossen denkt Rainer Schmidt in diesem Buch über den Umgang mit (seinen) Grenzen nach. Jeder Mensch hat Grenzen, und jeder hat Möglichkeiten! Es kommt darauf an, wie man damit umgeht und was man daraus macht.

In diesem Buch träumt er laut von einer Welt, in der Menschen einen positiven Umgang mit den Beschwernissen des Lebens gelernt haben. Rainer Schmidt möchte die Angst vor den eigenen Begrenzungen nehmen. Auch das Leben mit einer besonderen Grenze - wie er Behinderungen lieber nennt - kann ein erfülltes Leben sein.

[Bild: Buch]
» Rainer Schmidt: Lieber Arm ab als arm dran, Gütersloher Verlagshaus 2004, 191 Seiten, broschiert





Rainer Schmidt:
Spielend das Leben gewinnen
Was Menschen stark macht


[Bild: Umschlagbild]Das Unmögliche möglich machen - Ein besonderer Erfolgsratgeber von einem besonderen Menschen: nach 2004 in Athen (Gold und Silber) auch 2008 bei den Paralympics in Peking dabei.

Wenn einer ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Bein auf die Idee kommt, Tischtennis spielen zu wollen, gehört dazu schon eine Menge Optimismus. Dass einer mit diesen Einschränkungen aber mehrfach Welt- und Europameister der Behinderten wird, zeugt von großer Zielstrebigkeit und unglaublichem Durchsetzungsvermögen.

Rainer Schmidt zeigt in diesem ungewöhnlichen Ratgeber, wie man es schaffen kann, auch das Unmögliche möglich zu machen.

[Bild: Buch]
» Rainer Schmidt: Spielend das Leben gewinnen, Gütersloher Verlagshaus 2008, 238 Seiten, broschiert





Bettina Eistel:
Das ganze Leben umarmen
Autobiografie


[Bild: Umschlagbild]Reiterin aus Leidenschaft, Psychotherapeutin aus Überzeugung und inzwischen auch als Fernsehmoderatorin erfolgreich – Bettina Eistel handelt ihr Leben komplett mit den Füßen ab, und das ganz selbstverständlich. Schon von Geburt an funktioniert Bettina Eistel "anders". Sie gehört zu den vielen Tausend "Contergan-Kindern", die bis heute unter den Folgen des größten deutschen Pharmaskandals zu leiden haben. Doch als Fachfrau für kreative Lösungen packt sie das Leben fröhlich und voller Entdeckerfreude an und überwindet mit Lust und Eigensinn scheinbar schicksalhaft gegebene Grenzen.

Bettina Eistel ist 1961 ohne Arme auf die Welt gekommen. "Meine Mutter erschreckt noch heute, wenn sie an die Totenstille zurückdenkt, die im Kreisssaal herrschte, als ich aus ihrem Bauch schlüpfte. Ich war zwar ein Wunschkind, aber dann das." Bettina ist eines der rund 10.000 so genannten "Contergan-Kinder". Sie hat keine Arme - aber einen starken Willen. Mit Optimismus und Ideenreichtum setzt sie sich gegen die Ausgrenzung aus der "normalen" Welt zur Wehr! Ihre Stärke verdankt sie nicht zuletzt dem Sport: Seitdem sie als erfolgreichste deutsche Dressurreiterin bei den Paralympics in Athen 2004 abschnitt, hat ihr Leben sich erneut gewandelt ...

[Bild: Buch]
» Bettina Eistel: Das ganze Leben umarmen, Lübbe 2009, 304 Seiten, broschiert

» gebundene Originalausgabe




Marcel Bergmann:
Trotzdem China
Im Rollstuhl von Shanghai nach Peking


[Bild: Umschlagbild]Marcel Bergmann, ZDF-Redakteur in der Hauptredaktion Sport: Über 60 Länder hat er bereist. Vor rund 13 Jahren dann der schwere Autounfall in Kenia - Querschnittslähmung. Seine Lust zu reisen hat er nie verloren, er war weiter unterwegs. Doch ein großer Traum blieb: die Reise nach China. »Trotzdem China« erzählt, wie der Traum wirklich wurde. Es ist die faszinierende Geschichte seiner Reise im Rollstuhl von Shanghai bis hinauf nach Peking und zur Chinesischen Mauer. Über Begegnungen mit den Menschen, über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten in diesem aufstrebenden Land. Und über ein großes inneres Abenteuer: Marcel Bergmann war nicht nur ganz oben auf der Chinesischen Mauer. Er hat mehr als eine unüberwindlich scheinende Mauer überwunden - für sich und für andere.

[Bild: Buch]
» Marcel Bergmann: Trotzdem China, Herder 2008, 192 Seiten, gebunden





Andreas Pröve:
Mein Traum von Indien
Mit dem Rollstuhl von Kalkutta bis zur Quelle des Ganges


[Bild: Umschlagbild]Eine Reise nach Indien, wie sie so noch keiner unternommen hat: Mit einem für extreme Touren umgerüsteten Rollstuhl folgt Andreas Pröve dem Ganges über 2700 Kilometer bis zur Quelle im Himalaja. Für ihn die Erfüllung eines persönlichen Traums und eine ganz normale Reise.

Abenteuerliche Reisen, allein mit seinem roten Rollstuhl, sind die große Leidenschaft von Andreas Pröve. Nach einem Motorradunfall wurde aus dem Tischler ein bekannter Fotoreporter, der viele Länder der Erde gesehen hat und eines Tages seinen Traum von Indien wahr macht: Er wird dem Ganges von Kalkutta bis zur Quelle folgen. Das letzte Stück im Himalaja tragen ihn Sherpas über Schluchten und gefährliche Klettersteige. Doch das Ziel ist nicht das Entscheidende: Weil Andreas Pröve immer wieder auf Hilfe angewiesen ist, kommt er den Menschen am Ganges und auf diese Weise dem Land ungewöhnlich nahe. Er versteht es, davon mit ansteckendem Witz und der Offenheit dessen zu erzählen, der das Leben liebt. Und wenn sein indischer Freund Nagender Fotograf wird und eines Tages Fahrrad fährt, obwohl sich das für einen seiner Kaste keinesfalls gehört, dann ist nur einmal mehr bewiesen, daß nichts unmöglich ist.

[Bild: Buch]
» Andreas Pröve: Mein Traum von Indien, Piper 2006, 321 Seiten, broschiert


» ältere Auflage
» gebundene Originalausgabe




Andreas Pröve:
Meine orientalische Reise
Auf den Spuren der Beduinen durch Syrien, Jordanien und Persien


[Bild: Umschlagbild]Ob im Hamam von Palmyra oder im Baghdad Café mitten in der syrischen Wüste, durch die spektakulären Schluchten von Petra und Wadi Rum, im Großstadtverkehr von Damaskus oder beim persischen Aschura-Fest: Wie Andreas Pröve mit seinem Rollstuhl den Orient bereist, ist Anlaß für tausendundeine außergewöhnlich intensive Begegnung, die uns arabische Gastfreundschaft hautnah miterleben läßt.

»Ein großartiges Unternehmen, an dem sich alle, die ähnliche physische Belastungen zu ertragen haben, aufrichten können und durch das deutlich wird, was trotz einer rücksichtslosen und oft sogar feindlichen Umwelt durch Lebensmut und Abenteuerlust möglich ist.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

[Bild: Buch]
» Andreas Pröve: Meine orientalische Reise, Piper 2006, 314 Seiten, broschiert

» gebundene Originalausgabe




Felix Bernhard:
Dem eigenen Leben auf der Spur
Als Pilger auf dem Jakobsweg


[Bild: Umschlagbild]Seit 13 Jahren feiert Felix Bernhard zwei Mal Geburtstag: den zweiten am Tag nach seinem schweren Motorradunfall. Der frühere Leistungssportler beschreibt in seinem Buch, mit welcher Willensanstrengung er lernen musste, sein Leben als Rollstuhlfahrer in den Griff zu bekommen. Allen Widerständen zum Trotz pilgerte er deshalb drei Mal auf dem Jakobsweg und machte das Unmögliche möglich: Er überwand die steilen Pässe und endlosen Ebenen unter sengender Sonne und strömendem Regen. Alleine und - im Rollstuhl.

Auf eindrückliche und berührende Weise schildert ein junger Mann den Kampf mit sich selbst, wild entschlossen, ihn jeden Tag aufs Neue zu gewinnen.

[Bild: Buch]
» Felix Bernhard: Dem eigenen Leben auf der Spur, Scherz 2007, 224 Seiten, gebunden

» auch als Taschenbuch




Dorothea J. Legel:
Im Rolli zu den schönsten Inseln der Weltmeere


[Bild: Umschlagbild]Die tropischen und subtropischen Inseln zwischen und nahe den Wendekreisen im Pazifischen, Atlantischen und Indischen Ozean gehören ohne Zweifel zu den faszinierendsten und bezauberndsten Orten der Erde. Die Autorin schildert die einzigartige Natur dieser Inseln und erzählt ihre Begegnungen mit Menschen und seltenen Tieren, die sie während ihrer Schiffsreisen erlebte. Die schönsten waren dabei oft die anstrengendsten Erlebnisse – jedoch ohne Anstrengung erlebt man nur wenig. Die Autorin ermutigt auch ältere an den Rollstuhl gebundene Frauen und Männer sich ihre "Fernweh-Träume" zu erfüllen.

Dorothea J. Legel, Jahrgang 1935, studierte Agrarwissenschaften und war anschließend als Wissenschaftlerin an der Universität Leipzig tätig. Einen großen Teil ihres Berufslebens verbrachte sie im Nahen Osten und in Afrika. Bis zu ihrem Schlaganfall unternahm sie ausgedehnte Reisen nach Sibirien, in den Fernen Osten, nach Australien, Neuseeland und Indonesien sowie in Länder Mittel- und Südamerikas. Nach ihrem Schlaganfall bevorzugt sie Schiffsreisen, die sie bisher zu Inseln im Pazifik, Atlantik und Indik führte und die sie nun schriftstellerisch auswertet.

[Bild: Buch]
» Dorothea J. Legel: Im Rolli zu den schönsten Inseln der Weltmeere, Conrad Stein 2007, 172 Seiten, broschiert





Bruni Prasske:
Immer noch träume ich von Deutschland
Reise in ein Leben zwischen Deutschland und Vietnam


[Bild: Umschlagbild]Eigentlich sucht Bruni Prasske nur einen ortskundigen Stadtführer in Saigon, der Englisch spricht. Doch was sie stattdessen erlebt, ist einzigartig: Sie trifft Dien, den Rollstuhlfahrer mit dem Jackie-Chan-Charme, dem umwerfenden Lächeln - und den perfekten Deutschkenntnissen! Sein Schicksal als vietnamesisches Kriegskind, das in Hamburg aufwuchs - und dann zurückmusste in eine Heimat, die keine mehr war, lässt sie nicht mehr los. Die beiden beschließen gemeinsam zu reisen, gemeinsam Diens unbekannte Heimat zu erforschen! Täglich warten neue Herausforderungen in diesem Land, in dem Straßen keine Selbstverständlichkeit sind und Behinderung als Strafe Gottes angesehen wird. Es ist ein abenteuerlicher Trip, und die beiden ungleichen Weggefährten kommen sich näher ...

"Mit allen Sinnen erfasst Prasske das so faszinierende und fremde Vietnam und seine Menschen und beschreibt die Freundschaft zweier Menschen, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Vor allem aber ist das Buch die berührende Geschichte von Nguyen Phong Dien, der Odyssee seines Lebens und seiner Charakterstärke." (zdf.de)

[Bild: Buch]
» Bruni Prasske: Immer noch träume ich von Deutschland, Ehrenwirth 2009, 348 Seiten, gebunden





John Callahan:
Du störst!
Cartoons


[Bild: Umschlagbild]










[Bild: Buch]
» John Callahan: Du störst!, Eichborn 1992, 64 Seiten, gebunden

» Taschenbuchausgabe




Phil Hubbe:
Der Stuhl des Manitou
Behinderte Cartoons


[Bild: Umschlagbild]»Darf man Witze über Behinderte machen?«, ist ein Thema, über das schon endlos diskutiert worden ist und das mit unterschiedlicher Intensität hochkocht – immer abhängig davon, welches Futter für eine solche Diskussion geliefert wird ... Der Cartoonist Phil Hubbe, selbst an MS erkrankt, liefert diesen Stoff, er bringt Witze über Behinderte zu Papier! Warum machen wir ein solches Buch? Wir sind durchaus der Meinung, das man Witze und Cartoons über Behinderte machen darf. Ja, sogar machen muss, um nicht den vielen Ausgrenzungen eine weitere hinzuzufügen. Der zweite Grund, ein solches Buch zu machen, ist der, dass viele Behinderte genau diese Meinung teilen! Von einem engagiertem Autor, der in die Öffentlichkeit geht!

[Bild: Buch]
» Phil Hubbe: Der Stuhl des Manitou, Lappan 2004, 48 Seiten, gebunden





Iren Bischofberger:
"Das kann ja heiter werden"
Humor und Lachen in der Pflege


[Bild: Umschlagbild]Humor und Lachen sind wichtige Ressourcen für PatientInnen, Angehörige und Gesundheitsprofis, um mit Krankheit und Behinderung zurecht zu kommen. Um diese Ressourcen in der Pflege zu wecken und zu stärken, haben Pflegefachpersonen und andere VertreterInnen von Gesundheitsberufen das Konzept Humor in den vergangenen zwei Jahrzehnte zunehmend erkundet und entwickelt. Daraus sind Ideen, Projekte und Interventionen hervorgegangen, die im Regelkreis zwischen Anamnese und Evaluation vielfältige Humorfacetten aufzeigen. Humor eignet sich für Kinder und erwachsene Menschen sowohl in der Akut-, Langzeit-, Rehabilitations- und Palliativbetreuung als auch in der häuslichen, ambulanten und stationären Pflege. Das von der Pflegeexpertin Iren Bischofberger herausgegebene erfolgreiche, überarbeitete und erweiterte Humorhandbuch vereint wichtige Konzeptbausteine, innovative Projekte zu Humor in der Pflege sowie Reflexionen zu pflegerischen Praxissituationen; es

• beschreibt, was hinter dem Konzept Humor steckt und wie es in der Pflege eingesetzt werden kann
• macht verständlich, welche Bedeutung Humor für alte, kranke und sterbende Menschen haben kann
• zeigt neu in der zweiten Auflage, wie Humor in der häuslichen Pflege, Onkologie und Psychiatrie, im Kinderkrankenhaus und Pflegeheim eingesetzt werden kann
• veranschaulicht, welche Rolle Humor aus Sicht von Betroffenen und Angehörigen spielt
• bietet Tipps für engagierte Macherinnen, einen reichen Informationspool, den Standard «Humor und Lachen in der Pflege» sowie ethische Richtlinien.

«Wer es in der Pflege ernst meint mit dem Vitalzeichen Humor, findet hier notwendige Hintergründe, Erfahrungen und Meinungen, um Humor und Lachen als Ressource und Intervention in der Pflegepraxis zu verstehen und zu nutzen». (Forum Sozialstation)

[Bild: Buch]
» Iren Bischofberger: "Das kann ja heiter werden", Huber, 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2008, 381 Seiten, broschiert





Jason Roberts:
Die ganze Welt im Sinn
Wie der blinde James Holman zum größten Reisenden der Geschichte wurde


[Bild: Umschlagbild]England 1811. Als Kind hatte er davon geträumt, die ganze Welt zu sehen, als Zwölfjähriger trat er in den Dienst der Royal Navy. Kaum erwachsen geworden, erblindet James Holman vollständig. Doch anstatt sich in das Schicksal eines bettelnden Invaliden zu fügen, erfüllt er sich seinen Traum und schreibt Geschichte. Auf sich allein gestellt bereist Holman sämtliche Kontinente und avanciert zur herausragenden Figur des ausgehenden Entdeckerzeitalters.

Obwohl er sie nicht sehen konnte, erlebte James Holman so viel von der Welt wie kaum ein Mensch vor ihm. Er bestieg den Vesuv während eines Ausbruchs und erfror beinahe in sibirischer Gefangenschaft, er jagte wilde Elefanten auf Ceylon und Sklavenhändler vor der afrikanischen Küste. Anderthalb Mal umrundete Holman den Globus, der Schiffsjunge aus Exeter wurde gefeierter Autor, respektierter Wissenschaftler und Günstling des britischen Königshauses, der Charles Darwin und Richard Burton zu seinen Bewunderern zählte. Zu einer Zeit, da die Weltkarten noch mehr weiße Flecken als gesicherte Erkenntnisse aufwiesen, nahm der »Blinde Reisende« stoisch jede Strapaze auf sich, um per Schiff, zu Pferde und vor allem zu Fuß das Unbekannte und Entlegene zu erkunden. Wo andere zeitgenössische Entdecker verdreckte Wilde, exotische Käferarten und unbenannte Berggipfel vorzufinden meinten, lernte Holman fremde Sprachen, Freunde fürs Leben und sich selbst kennen. – Die Sehnsucht nach Freiheit und Individualität, eine einsame Seele, die sich wider alle Vernunft einen Weg bahnt: Mit seinem international erfolgreichen ersten Buch legt Jason Roberts nicht nur eine einfühlsame und erstaunliche Biografie vor, sondern auch ein tiefenscharfes Panoramabild der Romantik.

Nominiert für den National Book Critics Circle Award und den Guardian First Book Award.

"Eine faszinierende und inspirierende Geschichte, wie man die Welt entdecken kann, wenn einem das Sehen vergeht!" (Ilija Trojanow)

[Bild: Buch]
» Jason Roberts: Die ganze Welt im Sinn, Blessing 2009, 496 Seiten, gebunden





Helen E. Waite:
Öffne mir das Tor zur Welt!
Das Leben der taubblinden Helen Keller und ihrer Lehrerin Anne Sullivan


[Bild: Umschlagbild]Das Schicksal der taubblinden Helen Keller (17. Juni 1880 – 1. Juni 1968) hat viele Menschen bewegt und entscheidend dazu beigetragen, dass man Verständnis gewann für Menschen, die trotz ihrer Behinderung Großes und Bedeutendes zu unserer Kultur beizutragen wussten. Aber vielleicht wurde auch vielfach übersehen, dass gerade solche Menschen schicksalsmäßig eines selbstlosen Begleiters und Helfers bedürfen, der es ihnen ermöglicht, das, was sie an geistigem, menschlichem Reichtum in sich tragen, in unserer Welt fruchtbar zu entfalten.

Für Helen Keller wäre die enorme Entwicklung, die sie in ihrem Leben durchmachen konnte, ohne den Beistand und die enge Beziehung zu ihrer Lehrerin Anne Sullivan (4. April 1866 – 20. Oktober 1936) nicht möglich gewesen.

"Ein jähzorniges, taubblindes fünfjähriges Kind zu menschenwürdigem, ja fröhlichen Dasein zu führen ist sicher einer der größten pädagogischen Erfolge. Fasziniert verfolgt der Leser den Lebensweg des gescheiten behinderten Mädchens und seiner ebenso begabten und phantasiereichen Lehrerin." (Das neue Jugendbuch)

[Bild: Buch]
» Helen E. Waite: Öffne mir das Tor zur Welt!, Freies Geistesleben, Geschenkausgabe 2005, 239 Seiten, gebunden





Monica Beurer:
Carole - aus der Norm
Fotografien 1993 - 1997


[Bild: Umschlagbild]Fünf Jahre lang hat die Fotografin Monica Beurer am Leben von Carole Piguet teilgenommen, mit dem Ziel den ungewöhnlichen Alltag einer ungewöhnlichen Frau zu dokumentieren. Carole Piguet leidet seit ihrer Geburt an der Glasknochenkrankheit, ist also behindert oder eben ein "Krüppel", wie sie es – selbstbewusst und angriffslustig – ausdrückt. Monica Beurer gelingen Bilder, die nicht von einem "Problem" handeln, sondern von einer Frau, einer Persönlichkeit voller Anmut und Lebensfreude, Abenteuerlust und Stolz. Es sind immer wieder nahe und berührende Bilder von Carole Piguets Gesicht, ihren wunderbaren Augen, die die Kraft haben, das Leiden nicht zu verbergen und doch die Gebrechlichkeit ihres Körpers zu überwinden, vergessen zu lassen, dass es eine Behinderte ist, die da wie eine grazile Königin im Mittelpunkt – und nicht am Rande – ihrer Welt steht.

Text in Deutsch und Französisch.

Auszeichnung für die Monografie
1996 Bundesamt für Kultur, BAK, Bern, CH
Werkbeitrag an die künstlerische Arbeit des Fotobuches

Zu beziehen ist das Buch » über den Verlag bzw. dessen Vertrieb, oder den Buchhandel.

[Bild: Buch]
» Monica Beurer: Carole - aus der Norm, Edition Patrick Frey 1997, 160 Seiten, 93 Fotografien, Großformat, gebunden





Phil Hubbe:
Handicaps 2010
Kalender


[Bild: Umschlagbild]









[Bild: Buch]
» Phil Hubbe: Handicaps 2010, Lappan 2009, 13 farbige Blätter, Spiralbindung





Ottmar Miles-Paul:
"Wir sind nicht mehr aufzuhalten"
Beratung von Behinderten durch Behinderte - Vergleich zwischen den USA und der Bundesrepublik


[Bild: Umschlagbild]Mittlerweile ist es üblich, daß ratsuchende Frauen mit frauenspezifischen Anliegen bevorzugt von Frauen beraten werden, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Menschen mit Behinderungen sind dagegen immer noch auf Beratungen angewiesen, die Dominanz und Normen der Nichtbehinderten verfestigen.

Ottmar Miles-Paul konnte in einem längeren Aufenthalt in Berkeley und Oakland die sehr unterschiedliche Praxis in den Vereinigten Staaten kennenlernen. Daneben stellt er auch Ansätze der bundesdeutschen "Selbstbestimmt-Leben-Bewegung" dar. Ein Appell für Aktivität und gegenseitige Hilfe "auf dem langen und manchmal sehr steinigen Weg in Richtung Selbstbestimmung" behinderter Menschen!

Ottmar Miles-Paul war von 1993 bis 1999 Geschäftsführer des Behindertenverbandes "Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL)". Seit 2008 ist er Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz. Er lebt in Mainz.

Zu beziehen ist das Buch » über den Verlag oder den Buchhandel.

[Bild: Buch]
» Ottmar Miles-Paul: "Wir sind nicht mehr aufzuhalten", AG SPAK 1992, 155 Seiten, broschiert





Gisela Hermes/Susanne Göbel/Ottmar Miles-Paul:
"Graadse leeds" - "jetzt erst recht!"
Selbsthilfe behinderter Menschen in Portraits


[Bild: Umschlagbild]Wie sieht ein selbstbestimmtes Leben für behinderte Menschen praktisch aus? Was müsste sich ändern, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen? Wie haben andere Menschen mit Behinderung ihr Leben geregelt, um dahin zu kommen wo sie heute stehen?

Diese Fragen stellen sich viele behinderte Menschen, deren Eltern und sogenannte "ExpertInnen" aus der Behindertenarbeit immer wieder, wenn es um die Verwirklichung von Selbstbestimmung für behinderte Menschen geht. Drei AutorInnen aus der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen gehen diesen und anderen Fragen anhand von Interviews mit Betroffenen eingehend auf den Grund.

[Bild: Buch]
» Gisela Hermes/Susanne Göbel/Ottmar Miles-Paul: "Graadse leeds" - "jetzt erst recht!", Bifos 2000, 164 Seiten, broschiert



 
 

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