Moebius-Syndrom
Bei dem Moebius Syndrom handelt es sich um ein seltenes angeborenes Syndrom, welches ganz sporadisch auftritt und sich in erster Linie durch bleibende Lähmungen im Gesicht äußert. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte das Wiederholungsrisiko bei ca. 3% liegen.
» Geistige Behinderungen sind nur in äußerst seltenen Fällen dokumentiert. Vom Moebius Syndrom betroffene Personen sind oft von ihrer Gesichtsmimik her nicht in der Lage zu lächeln bzw. zu lachen, mit der Stirn zu runzeln oder mit den Augen zu blinzeln. Oft kommt es auch zu Beeinträchtigungen an den Augenmuskeln, so dass eine seitliche Bewegung der Augen nur unzureichend oder gänzlich unmöglich ist.
Neben den rein äußerlichen Beeinträchtigungen schränken zusätzlich funktionale Störungen im gesamten Mund- und Rachenraum ein, die einer rechtzeitigen Behandlung bedürfen. In vielen Fällen geht das Moebius Syndrom einher mit anderen physischen Beeinträchtigungen bzw. anderen Syndromen (z.B. mit dem Poland Syndrom, Kallmann Syndrom oder Pierre Robin Syndrom / häufig dokumentiert sind ebenfalls
» Klumpfüße).
(Quelle: Moebius Syndrom Deutschland e.V.)
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