direkt zum Inhalt

[4HC: for Handicapped]

Hallo Gast
Zuletzt eingeloggte User
 
  • [Bild: Männlichkeit]Männliche

  • [Bild: Weiblichkeit]Weibliche

Wer ist im Chat
    Niemand in den öffentlichen Räumen.
Login



 

[Bild: Rollstuhlfahrer] 4hc-Handicap-Datenbank


4hc-Handicap-Datenbank

[Bild: Lupe]In der 4hc-Handicap-Datenbank findest Du erklärende Texte zu vielen schweren und seltenen Krankheitsbildern, sowie Behinderungen und Links zu denen, die sich damit auskennen, wie Selbsthilfegruppen, Initiativen, Verbände und Fachgesellschaften.

Wie die Datenbank aufgebaut ist und wie Du sie am besten nutzt, erklärt Dir das » ABC der 4hc-Handicap-Datenbank.

» zurück zur Handicaps-Hauptseite



Impotenz (Erektile Dysfunktion)


Die deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) definiert in ihrer Leitlinie "Diagnostik und Therapie von Libido- und Erektionsstörungen" die erektile Dysfunktion wie folgt:

Die erektile Dysfunktion beschreibt ein chronisches Krankheitsbild von mindestens 6-monatiger Dauer bei dem mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.

Bei dieser Definition sind folgende Punkte wichtig:

1. Eine behandlungsbedürftige Erektionsstörung liegt nur dann vor, wenn das Problem über einen längeren Zeitraum besteht.

2. Gelegentliche schwächere oder ausbleibende Erektionen sind kein Problem.

Die "erfolglosen Versuche" können unterschiedlich aussehen:

1. Es kommt zu keiner Zeit während der sexuellen Aktivität zu einer Erektion, die ein Eindringen des Penis in die Scheide ermöglichen würde.

2. Beim Vorspiel entsteht eine Erektion, aber sie lässt nach oder verschwindet ganz, wenn es "zur Sache" gehen soll. Der Penis kann nicht in die Scheide eingeführt werden.

3. Ein Eindringen des Penis in die Scheide ist möglich, aber die Erektion lässt nach, bevor es zum Samenerguss kommt.

Erektionsstörungen werden oft mit folgenden Sexulstörungen in einen Topf geworfen:

- Mangelndes sexuelles Verlangen, mangelnde sexuelle Lust (andere Bezeichnungen: mangelnde Libido, mangelnde Appetenz)

Obwohl es nicht gerade selten vorkommt, dass bei einer Erektionsstörung auch ein mangelndes sexuelles Interesse auftritt, so sind diese beiden Probleme doch grundverschieden. Eine Erektionsstörung muss keinesfalls bedeuten, dass der betroffene Mann kein sexuelles Verlangen hat. Umgekehrt bedeutet mangelndes sexuelles Verlangen nicht, dass keine Erektionen möglich sind.

- Vorzeitiger Samenerguss, vorzeitiger Orgasmus

Ein vorzeitiger Samenerguss bedeutet, dass der Mann kurz nach dem Einführen des Penis oder im schlimmsten Fall sogar vor dem Einführen zum Höhepunkt kommt. Auch hier besteht kein direkter Zusammenhang mit einer Erektionsstörung.

(Quelle: Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion)


Forum

[Bild: Sprechblase]Hast Du Fragen zu oder Erfahrungen mit diesem Handicap?
Dann besuche unser Forum:


» "Pflege, Medizin & Forschung"


Weblinks

Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG) e.V.
Eine gesunde Sexualität ist für das Leben sehr wichtig, deshalb setzt sich das ISG - Ärzte und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen, die das ISG im April 1999 gegründet haben - dafür ein. Das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. ist die erste Anlaufstelle für Hilfesuchende. Mit Rat und Tat unterstützt es Männer und Frauen, deren Liebesleben direkt oder als beteiligter Partner beeinträchtigt ist. Sein Anliegen ist es, die gesundheitsfördernden Wirkungen der Liebe in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen und bestehende Vorurteile gegen sexuelle Störungen abzubauen.

Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)
Der Internetauftritt www.impotenz-selbsthilfe.de dieser Selbsthilfegruppe behandelt auf rund 100 Seiten umfassend, verständlich und aus der Sicht von Betroffenen alle Aspekte von Erektionsstörungen. Im Einzelnen geht es dabei um folgende Themen:

• Allgemeine Informationen zu Erektionsstörungen (Definition, Verbreitung, usw.)
• Ursachen, Diagnose und Therapie von Erektionsstörungen
• Kostenübernahme für Diagnose und Therapie der Erektionsstörung durch die Krankenkassen
• Persönlicher und partnerschaftlicher Umgang mit dem Problem
• Häufig gestellte Fragen
• Links, Bücher, Artikel für Patienten und Fachpersonal

Die Gruppe bietet auch Kontakt per E-Mail und Telefon an. Lokale Selbsthilfegruppen existieren in Berlin, Essen, Köln, Mannheim, München und Stuttgart. Weitere Gruppen sind im Entstehen. Aktuelle Informationen über die Kontaktmöglichkeiten und die lokalen Gruppen stehen auf der Internetseite » "Kontakt".

Handicaps-Suche

Durchsuche Handicaps-Datenbank: