Fettstoffwechselstörungen
„Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind die häufigste Todesursache in der Bundesrepublik Deutschland. Jedes Jahr sterben allein 170.000 Menschen akut an Herzinfarkt und
» Schlaganfall - Folgen der Arterienverkalkung, der sogenannten Atherosklerose.
Neben Rauchen,
» Bluthochdruck, Übergewicht und
» Zuckerkrankheit spielt vor allem ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut bei der Entstehung der Atherosklerose eine wesentliche Rolle. Das Gefährliche dabei ist, dass ein Zuviel an Cholesterin keinerlei Beschwerden macht, aber ein großes Risiko für Ihre Gesundheit bedeuten kann. Bei vielen Menschen sind eine ungesunde Lebensweise (wie Rauchen und mangelnde Bewegung) sowie eine falsche Ernährung an der Entwicklung dieser Risikofaktoren beteiligt. Viele Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems treten bereits in den mittleren Lebensjahren auf.
Durch gezielte Ausschaltung der Risikofaktoren lässt sich die Gefahr eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen gleichermaßen verringern, je früher umso wirksamer! So empfiehlt es sich, den Cholesterinwert beim Kind bereits ab dem 10. Lebensjahr einmal bestimmen zu lassen, ganz besonders dann, wenn in der Familie vor dem 65. Lebensjahr Herz-Kreislauferkrankungen aufgetreten sind, z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall. Aber auch nach allen anderen Risikofaktoren sollte möglichst früh gefahndet werden: Jeder sollte sein persönliches Risiko kennen!“
Zitat entnommen aus „Cholesterin-Ratgeber“, Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V.
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