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[Bild: Rollstuhlfahrer] 4hc-Handicap-Datenbank


4hc-Handicap-Datenbank

[Bild: Lupe]In der 4hc-Handicap-Datenbank findest Du erklärende Texte zu vielen schweren und seltenen Krankheitsbildern, sowie Behinderungen und Links zu denen, die sich damit auskennen, wie Selbsthilfegruppen, Initiativen, Verbände und Fachgesellschaften.

Wie die Datenbank aufgebaut ist und wie Du sie am besten nutzt, erklärt Dir das » ABC der 4hc-Handicap-Datenbank.

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Zwangserkrankungen


Jeder Mensch ist bestimmten Alltagszwängen unterworfen. So müssen die Meisten beispielsweise unter der Woche zu einer bestimmten Zeit aufstehen, damit sie pünktlich bei der Arbeit oder in der Schule sind. Auch einengewisse Körperhygiene - wie regelmäßiges Duschen und Kleider wechseln - ist eine wichtige Voraussetzung für ein ungetrübtes Sozialleben. Diese "normalen" Zwänge sind für die Bewältigung des täglichen Lebens unerlässlich und werden auch entsprechend anerzogen und gefördert.

Der Begriff "zwanghaftes Verhalten" umfasst nun ein breites Spektrum an Verhaltensweisen. Darunter fallen vollkommen harmlose Angewohnheiten - wie bestimmte Begrüßungsrituale innerhalb der Familie - aber auch kraft- und zeitraubende Verhaltensmuster, die den Alltag des Betroffenen stark beeinflussen können. Der Übergang von "normalem" zu "zwanghaftem" Verhalten verläuft oft fließend und ist von außen entsprechend schwer zu erkennen. So können eine ganze Reihe harmloser Hobbys unter Umständen an eine Zwangsstörung erinnern. Viele Menschen sammeln beispielsweise leidenschaftlich Briefmarken, Bierdeckel oder alte Konzertkarten. Wann aber hört das entspannende Vergnügen auf und fängt der so genannte Sammelzwang an?

Generell gilt:

Je stärker das zwanghafte Verhalten von dem sonst üblichen Verhalten abweicht und je mehr es den Betroffenen in seinem alltäglichen Leben behindert und einengt, um so eher wird man von einer Störung oder Erkrankung sprechen.

(Quelle: Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. (DGZ))


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Weblinks

Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.
Die „Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.“ wurde 1995 als gemeinnütziger Verein gegründet. Das Besondere ist, dass sich hier Betroffene und (medizinische sowie psychologische) Experten gemeinsam gegen den Zwang engagieren. Ihre Hauptaufgabe sieht die Gesellschaft darin, Zwangserkrankten und ihren Angehörigen Hilfe zur Selbsthilfe und Hilfe zum Leben mit der Erkrankung zu geben.

Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen (SGZ)
Die „Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen“ (SGZ) wurde am 18. August 1994 als eingetragener Verein gegründet und stellt eine kompetente Anlaufstelle für Fachleute, Angehörige und alle von einer Zwangserkrankung betroffenen Schweizer dar. Die SGZ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema Zwangsstörungen in der breiten Öffentlichkeit und in den Medien bekannt zu machen und in diesem Zusammenhang hochkarätige Symposien, Vorträge sowie Arbeits- und Selbsthilfegruppen anzubieten und zu unterstützen. Dadurch sollen Betroffene und Fachleute zu einem intensiven Austausch über die Behandlungsmöglichkeiten und Forschungsergebnisse bei Zwängen angeregt werden.

zwaenge.at - Österreichisches Portal zum Thema Zwangskrankheit
Diese Seite will einerseits so viel als möglich Information zu der noch wenig bekannten Zwangserkrankung zur Verfügung stellen, andererseits soll dieses Portal dem regen Erfahrungs- und Meinungsaustausch von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten dienen.

ZWANGserkrankungen.de
Onlineforum für Betroffene einer Zwangserkrankung und Angehörige.

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