direkt zum Inhalt

[4HC: for Handicapped]

Hallo Gast
Zuletzt eingeloggte User
 
  • [Bild: Männlichkeit]Männliche

  • [Bild: Weiblichkeit]Weibliche

Wer ist im Chat
    Niemand in den öffentlichen Räumen.
Login



 
Du bist hier: Home » Handicaps » Stoma

[Bild: Rollstuhlfahrer] 4hc-Handicap-Datenbank


4hc-Handicap-Datenbank

[Bild: Lupe]In der 4hc-Handicap-Datenbank findest Du erklärende Texte zu vielen schweren und seltenen Krankheitsbildern, sowie Behinderungen und Links zu denen, die sich damit auskennen, wie Selbsthilfegruppen, Initiativen, Verbände und Fachgesellschaften.

Wie die Datenbank aufgebaut ist und wie Du sie am besten nutzt, erklärt Dir das » ABC der 4hc-Handicap-Datenbank.

» zurück zur Handicaps-Hauptseite



Stoma


Was ist ein Stoma?

Einen künstlichen Darmausgang nennt man auch Stoma. Dieses Wort kommt aus dem Griechischen und heißt "Mund" oder "Öffnung".

Das Stoma ist eine Ausleitung des Darms durch die Bauchdecke und kann entweder vorübergehend (temporär) oder dauerhaft (permanent) angelegt sein.

Bei der künstlichen Ausleitung von Stuhl aus einem Teil des Dickdarms spricht man von einem Kolostoma, bei der Ausleitung durch einen Teil des Dünndarms von einem Ileostoma. Die künstliche Harnausleitung wird Urostoma genannt.

Die Kolostomie ist eine Ausleitung des Dickdarms durch die Bauchdecke. Je nach Erkrankung gibt es zwei Versionen: die permanente (auch endständige genannt) und die vorübergehende (temporäre bzw. doppelläufig genannt) Kolostomie.

Die Ileostomie ist eine Ausleitung des Dünndarms durch die Bauchdecke. Je nach Erkrankung gibt es zwei Versionen: die permanente (auch endständig genannt) und die vorübergehende (auch als temporär bzw. doppelläufig bezeichnet) Ileostomie. Ein Ileostoma wird meist im rechten Unterbauch angelegt. Da die Ausscheidungen aufgrund des hohen Anteils an Enzymen sehr aggressiv sind, wird das Stoma meist 2-3 cm herausragend (= prominent) über dem Hautniveau angelegt, damit die Ausscheidung nicht mit der Haut in Berührung kommt.

Das Urostoma ist eine künstliche Harnausleitung durch die Bauchdecke. Unterschieden wird dabei zwischen der kontinenten (Ersatzblase) oder inkontinenten Form (Ileum-/Kolon Conduit, Ureterocutaneostomie) der Harnausleitung.
Welche Form für Sie am besten ist, wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen besprechen.

(Quelle: » Coloplast)


Forum

[Bild: Sprechblase]Hast Du Fragen zu oder Erfahrungen mit diesem Handicap?
Dann besuche unser Forum:


» "Pflege, Medizin & Forschung"


siehe auch: Darmkrebs , Inkontinenz , Krebs und Tumoren

Weblinks

Deutsche ILCO e.V.
Die Deutsche ILCO ist die Solidargemeinschaft von Stomaträgern (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung) und von Menschen mit Darmkrebs - ob mit oder ohne Stoma - sowie deren Angehörigen. Ihre Arbeit ist bestimmt von den Prinzipien der Selbsthilfe, des Ehrenamtes sowie der inhaltlichen und finanziellen Unabhängigkeit. Sie orientiert sich allein an den Interessen der Stomaträger und der Menschen mit Darmkrebs.

Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V.
Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. ist eine medizinisch-wissenschaftliche Gesellschaft mit den Schwerpunkten fachkompetenter Weiterbildung und der Patientenberatung zu Harn- und Stuhlinkontinenz. Sie wurde im November 1987 mit dem Namen Gesellschaft für Inkontinenzhilfe e.V. (GIH) als gemeinnütziger Verein mit der Zielsetzung gegründet, die "peinliche" Erkrankung Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen, in das Licht der Öffentlichkeit zu bringen und so den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose und Behandlung. Die Gesellschaft hat sich die Förderung von Maßnahmen zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Versorgung der Harn- und Stuhlinkontinenz zum Ziel gesetzt. Durch Öffentlichkeitsarbeit will sie Betroffenen und deren Angehörigen Rat und Hilfe gewähren sowie Forschung, Lehre und Praxis in der interdisziplinären Behandlung fördern und koordinieren.

DVET Fachverband Stoma und Inkontinenz e.V.
Berufsverband für Pflegende mit Weiterbildung Stoma, Inkontinenz, Wundversorgung und Ernährungsfragen. Diese Fachbereiche beschäftigen sich mit der körperlichen, seelischen und gesellschaftlichen Rehabilitation von Menschen mit einer künstlichen Stuhl- und Harnableitung mit Inkontinenz, speziellen Wundversorgungsproblemen und Ernährungsfragen. Ziel des Berufsverbandes ist es, die Qualität der Pflege in Deutschland zu sichern und zu fördern. Er ist ein wesentlicher Baustein der öffentlichen Gesundheitspflege. Hierbei widmet er sich insbesondere der Verbesserung der pflegerischen, therapeutischen und psychosozialen Betreuung von Betroffenen. Der Berufsverband bietet kontinuierlich Fortbildungen zu aktuellen Themen an.

ECET Deutschland e.V.
Der ECET Deutschland e.V. wurde 2003 in München gegründet. Er ist eine Vereinigung klinischer und ambulanter Pflegefachkräfte für Stomatherapie und spezielle Pflege bei Kontinenzstörungen und Wunden. Seine Zielsetzung ist eine Qualitätsnivellierung und -sicherung auf hohem Niveau zu erreichen und effektive Kommunikationssysteme innerhalb des multiprofessionellen Teams zu schaffen. Zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen bietet der ECET Deutschland e.V. Mitgliederversammlungen, Fortbildungen, Tagungen, Kongresse und eine Homepage.

ilco-Schweiz
Schweizerische Vereinigung der regionalen Gruppen von Stomaträgern. - Ein sehr wichtiges Angebot der ilco ist der Besucherdienst. Er wird ehrenamtlich von speziell dazu ausgebildeten ilco-Mitgliedern geleistet. Der Besucher oder die Besucherin erteilt keine ärztlichen Ratschläge sondern geht auf jene Fragen ein, die über die medizinische Betreuung hinausgehen. Daneben besteht die Möglichkeit, sich einer der 13 regionalen ilco-Gesprächsgruppen anzuschliessen. Die regionalen Gruppen sind selbständige, gemeinnützige Vereinigungen. Das Stoma und die Krankheit sind aber nicht der einzige Gesprächsstoff. Ebenso wichtig ist die Geselligkeit, z.B. mit Ausflügen, an Informationsveranstaltungen, Feiern und Wochenendtreffen.

ilco-Österreich
Ileostomie-Colostomie-Urostomie-Vereinigung. Österreichischer Stoma-Dachverband und zentraler Ansprechpartner für alle Stoma-Selbsthilfegruppen.

Schweizerische Vereinigung der StomatherapeutInnen (SVS)
Menschen mit Stomaanlagen, Fisteln, Wunden oder Inkontinenzproblemen haben besondere Bedürfnisse und benötigen spezifische Pflegemassnahmen. Diese Pflegebereiche erfordern sowohl fachliche als auch soziale Kompetenz, sowie Kompetenzen auf den Gebieten der Pädagogik und Betriebswirtschaft. Die Ziele der 1990 gegründeten Vereinigung sind die Entwicklung der Stomatherapie, Schutz und Förderung der Interessen der Betroffenen und deren Umfeld, sowie Wahrnehmung der Anliegen der StomatherapeutenInnen.

Stiftung Coloplast
Die STIFTUNG COLOPLAST ist eine gemeinnützige Stiftung, die im Jahre 1991 gegründet wurde. Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie von Bildung und Erziehung und damit des Wissensstandes und der Fortbildung auf den Gebieten Stoma-, Urologie/Inkontinenz- und Wundversorgung. Die Förderung erfolgt insbesondere durch die Gewährung von Stipendien zum Zwecke der Ausbildung, der Fortbildung oder der Forschung.

Stoma-Welt.de
Stoma-Welt.de ist das größte deutschsprachige Internetangebot für Menschen mit einem Stoma, deren Angehörige und alle, die sich für das Thema Stoma interessieren. Es versteht sich als Ergänzung zu Internetangeboten wie die des » DCCV oder des » Krebs-Kompass, die sich mit Erkrankungen beschäftigen, deren Folge die Anlage eines künstlichen Darmausgangs oder einer künstlichen Harnableitung sein kann, in denen das Thema Stoma selbst aber oft nur am Rande behandelt wird.

Verband Österreichischer Stomatherapeuten/innen (ÖVET)
Der 1988 gegründete Verband der Österreichischen Stomatherapeuten/innen ist ein Zusammenschluss von diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, die durch Zusatzausbildungen befähigt sind, Patienten mit Stomaanlagen, Fisteln, Wunden oder Inkontinenzproblemen im Rahmen des Pflegeprozesses kompetent zu betreuen. Ziel der Kontinenz und Stomaberatung ist die körperliche, seelische und gesellschaftliche Rehabilitation der betroffenen Patienten. Diese Pflegepersonen sind speziell ausgebildet, um Stoma- und Inkontinenzprobleme rechtzeitig zu erkennen, zu pflegen und Komplikationen zu verhindern. Sie sind Mitglieder des Betreuungs- und Nachsorgeteams.

Handicaps-Suche

Durchsuche Handicaps-Datenbank: