Anorektale Anomalien
In Deutschland wird etwa jeden zweiten Tag ein Kind mit einer anorektalen Fehlbildung (Fehlbildung des Enddarms) geboren. Die meisten dieser Kinder haben keinen oder einen falsch mündenden Darmausgang. Dieser muss erst neu angelegt bzw. verlegt werden. Nach erfolgter Operation sind die Kinder aber häufig inkontinent, d.h. sie können ihren Stuhl nicht halten oder haben andere Darmprobleme. Mit verschiedenen Methoden kann man den Kindern jedoch die
Teilnahme am normalen Leben in Kindergarten, Schule und Beruf erleichtern.
Leider sind anorektale Fehlbildungen häufig mit weiteren Fehlbildungen verbunden, z.B. im Bereich der Harnwege, der Geschlechtsorgane, der Wirbelsäule oder des
» Herzens.
(Quelle: SoMA e.V.)
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